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Stromer für jedermann

Mit dem Opel Ampera-e für Europa und dem Chevrolet Bolt für den Rest der Welt zielt General Motors nicht auf die ökologische Elite, sondern lanciert zwei Stromer fürs Volk.

Der Opel Ampera (basierend auf dem Chevrolet Volt) war seiner Zeit voraus und fuhr deshalb in der Zulassungsstatistik nur hinterher. Das ist eine Erklärung. Die andere ist: Der Stromer mit Range Extender (Reichweitenverlängerung durch einen Benziner), war der Zeit nicht voraus, sondern ganz einfach nicht gut genug. Kein Wunder also, dass der Ampera in der Schweiz im vergangenen Jahr gerade mal 56 Käufer fand. Zum Vergleich: Der viel teurere BMW i3 hat sich in der gleichen Zeitspanne 888-mal verkauft.

Das soll sich in Zukunft ändern: «Wir sind überzeugt, dass Elektrofahrzeuge in Zukunft eine wesentliche Rolle bei der individuellen Mobilität spielen werden», sagt GM-Chefin Mary Barra und bringt zum Beweis den Nachfolger Ampera-e auf den Weg. Mit kleinerem Format und grösserer Reichweite soll er seinen Einstand im Herbst auf dem Pariser Salon geben, im nächsten Jahr auf die Strasse kommen und Schluss machen mit den üblichen Einschränkungen: «Die bisherigen Nachteile wie zu hohe Preise und zu geringe Reichweiten sind Vergangenheit », verspricht Opel-Chef Karl-Thomas Neumann ein rosige Zukunft.

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