BMW 4er: Eine schöne bayrische Zahlenspielerei

Aus dem einstigen 3er- Coupé wird bei BMW kurzerhand der neue und attraktive 4er.

Aus 3 mach 4: BMW bringt die 4. Generation des 3er-Coupés 2013 als eigenständige Modellreihe auf den Markt.

Aus 3 mach 4: BMW bringt die 4. Generation des 3er-Coupés 2013 als eigenständige Modellreihe auf den Markt. Bild: BMW

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Obwohl schon der 3er den Schönheitskönig in der Mittelklasse gibt, sticht ihn der neue 4er noch einmal aus – selbst wenn man Details wie die fast schwebenden Aussenspiegel, die tief gezogene Frontschürze und das protzige Heckteil unterhalb des Stossfängers getrost als Spielereien der Studie sehen kann und in der ab Oktober 2013 lieferbaren Serienversion sicher nicht wieder findet. Leidenschaftlich gezeichnet, geht der 2-Türer deutlich in die Länge und hat gegenüber der Limousine sichtlich mehr Schwung: Der Radstand wächst um fünf Zentimeter, die Spurweite legt vorne um fünf und hinten um acht Zentimeter zu, die Kotflügel stehen jeweils gut zwei Zentimeter weiter vor, und flacher macht sich der Vierer auch. Ausserdem sind die Flächen stärker konturiert, die markantere Niere steht steiler im Wind, und hinter dem Vorderrad gibt es jetzt eine riesige Kieme, die im BMW-Jargon «Air Breather» heisst und die Aerodynamik im Radkasten verbessern soll.

Technisch durch und durch 3er

Zwar reklamiert Designchef Adrian van Hooydonk für den 4er mehr formale Eigenständigkeit. Aber bei der Technik wird es bis auf die Abstimmung keine nennenswerten Unterschiede geben. 8-GangAutomatik und Hinterradlenkung sind deshalb genauso gesetzt wie die Option auf Allradantrieb sowie die bekannten Diesel und Benziner, wobei die jeweils schwächeren Aggregate zum Start sicher nicht antreten werden. Bei den Benzinern gibt es zunächst den 328i mit 245 PS und den 335i mit 306 PS sowie als einzigen Diesel den 184 PS starken 320d.

Obwohl der 4er nach mehr klingt als ein 3er und sich BMW die Coupés oft teuer bezahlen lässt, üben die Bayern diesmal eine vornehme Zurückhaltung: Nachdem schon das aktuelle Coupé rund 2000 Euro mehr kostet, wollen sie beim Aufstieg in der Nomenklatur nur noch etwa 500 Euro aufschlagen. Die Schweizer Berechnungen stehen noch nicht fest.

Weitere Varianten geplant

Bei dem einen 4er wird es allerdings nicht bleiben, denn spätestens in einem Jahr wird auch aus dem 3er-Cabrio ein 4er oben ohne. Und wo die Bayern gerade dabei sind, spielen sie das gleiche Spiel auch in der 1er-Reihe und stempeln dort Coupé und Cabrio zum 2er. Aller neuen Nomenklatur zum Trotz, blutet deshalb aber zumindest die 3er-Reihe nicht aus, sondern bekommt sogar noch einmal Zuwachs. Denn analog zur 5er-Reihe wird es bei BMW künftig auch in der Klasse darunter einen GT geben. Zwar hat der vier Türen. Aber mit seinem schrägen Heck geht auch der fast als Coupé durch. (tg)

Erstellt: 07.12.2012, 18:50 Uhr

(Bild: BMW)

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