Citroën Numéro 9: Der Geist der Göttin kehrt zurück

Mit einer atemberaubenden Studie träumt sich Citroën in die Oberklasse zurück.

Ein französischer Traum auf vier Rädern: Citroën präsentiert in Peking die Studie Numéro 9.

Ein französischer Traum auf vier Rädern: Citroën präsentiert in Peking die Studie Numéro 9. Bild: Citroën

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Der DS5 war nur der Anfang vom Aufstieg. Weil sich die DS-Familie als wahrer Glücksgriff für Citroën erweist und die Franzosen die Zeiten noch nicht ganz vergessen haben, in denen sie mit dem originalen DS tatsächlich in der Oberklasse mitspielen konnten, träumt Paris jetzt wieder von der Haute-Volée und experimentiert mit einem neuen Flaggschiff. Innert zweier Jahre, so haben sie angedeutet, könnte ein DS6 oder ein DS9 die noble Modellfamilie krönen. Wer das für haltlose Fantasterei gehalten hat, den belehren sie jetzt auf der Motorshow in Peking eines Besseren: Dort enthüllt Citroën die Studie Numéro 9.

Genau wie die legendäre DS, aus deren Namen die Lautmaler «La Déesse» – mithin also die Göttin – gemacht haben, will Numéro 9 ihrer Zeit stilistisch wie technisch um Jahre voraus sein. Darum ist das knapp fünf Meter lange Flaggschiff keine Limousine, kein GT und kein Coupé, sondern ein avantgardistischer Shooting Break. Von vorn sieht das Schaustück deshalb betont sportlich aus, die Flanke ist filigran und elegant, und das hohe Heck eines Kombis verspricht, dass auch Luxusliner praktisch sein können.

Bis 50 Kilometer rein elektrisch

So wegweisend wie das Design ist auch der Antrieb, der allerdings trotzdem ausreichend Bodenhaftung bietet – und zwar im doppelten Sinn. Denn genau wie der DS5 fährt die Studie mit einem Hybridantrieb aus Verbrenner vorn und E-Motor hinten und hat somit sogar Allradantrieb. Doch wo der Akku beim DS5 nur für ein paar Kilometer reicht, haben die Ingenieure im Numéro 9 einen Lithium-Ionen-Block für bis zu 50 Kilometer elektrische Fahrt eingebaut. Den kann man in 3,5 Stunden auch an der Steckdose laden und so seinen Verbrauch rein rechnerisch auf 1,9 Liter drücken. Der Fahrspass bleibt dabei nicht auf der Strecke. Denn der 1,6-Liter-Turbo-Benziner leistet schon 225 PS und der E-Motor steuert weitere 70 PS bei. Zusammen reicht das für einen Sprintwert von 5,7 Sekunden auf 100. (tg)

test

Erstellt: 14.04.2012, 13:04 Uhr

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