Tuner Xenatec verhilft dem Maybach zu
Glanz und Gloria

In Baden-Württemberg wird der Maybach doch noch zur Schönheit.

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In Baden-Württemberg wird der Maybach doch noch zur Schönheit.

Nicht Dubai, Moskau oder Los Angeles, wo die Autofans oft mehr Geld als Geschmack haben, sondern in dem kleinen Städtchen Weinsberg im bieder-braven Baden-Württemberg ist die Heimat des womöglich luxuriösesten Coupés, das die Autowelt derzeit zu bieten hat. Denn dort, beim Karosseriekünstler Xenatec, wird aus dem eher schwerfälligen und in die Jahre gekommenen Luxusliner ein prächtiges Coupé.

Ab 800?000 Euro

Ganz anders als das extreme Einzelstück Exelero, das sich der Reifenhersteller Fulda für Hochgeschwindigkeitstests bauen liess, kann jedermann das neue MaybachCoupé kaufen — vorausgesetzt, man hat rund 800?000 Euro zur freien Verfügung. So viel kostet das Coutier-Coupé und lässt damit selbst die 465?000 Euro für das Basis-Modell Maybach 57 S vergleichsweise günstig erscheinen.

Dafür haben die kreativen Weinsberger, die im übrigen den Segen aus Stuttgart haben, tief ins Blech gegriffen — fast der gesamte Aufbau des 5,7 Meter langen Luxusliners ist neu. Gezeichnet von Designer Fredrik Burchhardt, wird aus der barocken Limousine ein Coupé, an dem auch Batman Gefallen finden würde: Nicht nur die Türen wurden gestreckt, zugunsten einer eleganteren Silhouette hat Xenatec Front- und Heckscheibe beschnitten, das Dach abgesenkt und für Front und Heck sportliche Schürzen gebaut.

Auf Wunsch mit Panzerung

Dazu gibts ein Interieur, wie man es von Maybach kennt: Lack und Leder und edle Hölzer, wohin man blickt. Es gibt nichts, was es nicht gibt, heisst es in Weinsberg mit Blick auf die endlose Optionsliste des Werkes. Alle Extras, die für den Maybach verfügbar sind, können auch für das Xenatec Coupé bestellt werden.

Zudem hat Xenatec eine Option im Programm, die es in Stuttgart eher selten gibt. Weil das Unternehmen sonst primär VIP- und Sonderschutzlimousinen baut, kann man das Coupé auch mit Panzerung bestellen. Nur unter der Haube bleibt alles beim Alten. Aber was soll man an dem V12-Motor mit 612 PS auch ändern? (tg) (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.10.2010, 09:42 Uhr

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