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Umweltfreundlich trotz 400 PS

Er ist stark, sieht gut aus und fährt mit Strom: Der Fisker Karma. Eine rasante Testfahrt mit einem Elektroauto-Spezialisten, begleitet von der Videokamera.

Ist vom Fisker nicht ganz überzeugt: Testfahrer Alexander Kopanakis.
Video: Jan Derrer

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Als Mitglied des Akademischen Motorsportvereins der ETH Zürich kennt sich Alexander Kopanakis mit schnellen Elektroautos aus. Zusammen mit einem Team von Studenten entwickelt er elektrische Rennfahrzeuge, die in internationalen Wettkämpfen immer wieder Preise holen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet bat den Maschinenbauingenieur-Studenten, den Fisker Karma zu testen. Im Video zeigt er, wie der 400 PS starke Fisker funktioniert. Und er erklärt, weshalb die Sportlimousine kein gewöhnliches Hybridauto ist.

Der Fisker Karma ist seit März 2012 in der Schweiz erhältlich. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hybridautos dient der Benzinmotor nicht dem direkten Antrieb. Er speist über einen Generator die Batterie und treibt so zwei Elektromotoren an. Die Reichweite beträgt 484 Kilometer bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von 2,2 Litern auf 100 Kilometer. Zudem sorgt der vom Benzinmotor versorgte Generator dafür, dass sich die Batterie nie komplett entleert. Möglich ist eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde.

«Wir müssen nicht in weissen Eiern herumfahren

Das sportlich designte Auto ist vor allem bei Promis in den USA beliebt. So besitzen Leonardo DiCaprio und Justin Bieber einen Fisker. Seit März 2012 ist er auch in der Schweiz erhältlich. Laut Angaben des Importeurs wurden bis jetzt 45 Fisker verkauft. Mit seinem Preis richtet sich der Fisker an eine kaufkräftige Kundschaft. Wer sich für die Grundvariante entscheidet, bezahlt 129'900 Franken. Je nach Innenausstattung und Lackierung steigt der Preis bis auf 149'900 Franken.

Hinter dem Fisker steht der Däne Henrik Fisker. Er war als Designer unter anderem verantwortlich für den BMW Z8 Roadster und den Aston Martin DB9. Den Fisker lässt er in Finnland produzieren. Gegenüber dem «Wall Street Journal» erklärt Fisker seine Vision: «Wir müssen einen Weg finden, unsere individuelle Mobilität zu erhalten, denn wir lieben Autos, aber wir müssen nicht in weissen Eiern herumfahren mit bloss 20 Pferdestärken, die ausschliesslich elektrisch sind.»

Erstellt: 17.10.2012, 10:34 Uhr

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Infobox

In der Schweiz wird der Fisker von Emil Frey vertrieben.

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