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Der GT für den kleinen Appetit

Jetzt spendiert Porsche dem Cayman als GT4 deutlich mehr Biss.

Krönung der Baureihe: Der 385 PS starke Porsche Cayman GT4 feiert seine Weltpremiere im März in Genf. Fotos: Porsche
Krönung der Baureihe: Der 385 PS starke Porsche Cayman GT4 feiert seine Weltpremiere im März in Genf. Fotos: Porsche

«Frauen-Porsche» oder «Einsteiger-Porsche » – so wird der Cayman seit seiner Markteinführung 2005 von Ewiggestrigen noch immer genannt. Dabei ist der Mittelmotorsportwagen eines der faszinierendsten Autos der Gegenwart. Und ab Ende März dürften auch die 911er- Puristen keinen Grund mehr haben, den Cayman zu verschmähen. Denn Porsche spendiert dem Cayman das Herz des 911 Carrera S – also den hochgelobten 3,8-Liter-Boxermotor mit 385 PS. Das sind 45 mehr, als die bisherige Topversion leistete.

Erster Cayman der GT-Familie

So motorisiert wird der Cayman erstmals zum GT-Modell, genauer zum GT4. Weiterhin von Hand geschaltet, sprintet er in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 und fährt nicht nur dem GTS davon. Denn mit 295 km/h Spitze ist er der schnellste Cayman aller Zeiten und lässt sogar die Basisversion des Elfers hinter sich. Den nötigen Biss hat beim Cayman GT4 aber nicht nur der Motor. Auch das Fahrwerk wird kräftig überarbeitet. Zusammen mit drei Zentimetern weniger Bodenfreiheit, einem dynamischen Getriebelager, dem fest stehenden Heckflügel und der Bremsanlage aus dem 911 GT3 schafft der Neuling die Nordschleife in 7 Minuten und 40 Sekunden. Wieso das wichtig ist? Weil vier von fünf GT Modellen wirklich auf der Rennstrecke bewegt werden. Die Renn-DNA gibt es natürlich nicht geschenkt: Mindestens 118'200 Franken kostet der GT4, also 16'600 Franken mehr als der GTS. (lie)

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