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Ein Renner sieht Rot und gibt Ruhe

Was Fiat kann, das klappt auch bei Ferrari. Darum bekommt der California jetzt eine Start-Stopp-Automatik. Und das ist nur der Anfang.

Neue Töne: Dank Start-Stopp-System verstummt das 8-Zylinder-Orchester des Ferrari California an den Ampeln. Das senkt den Verbrauch um 1,3 Liter.
Neue Töne: Dank Start-Stopp-System verstummt das 8-Zylinder-Orchester des Ferrari California an den Ampeln. Das senkt den Verbrauch um 1,3 Liter.
Ferrari

Mittags um zwei in Maranello: Die Ragazzi stürmen aus der Schule und stehen mit grossen Augen und noch grösseren Ohren an den Ampeln in der Via Abetone Inferiore. Denn hier kommen sie alle vorbei, die schönen Sportwagen, die in der Nachbarschaft bei Ferrari gebaut werden. Und nichts klingt besser in den Ohren der Schüler als das Röhren der Acht- und Zwölfzylinder – ausser vielleicht der Gong zum Schulschluss. Doch irgendwas ist heute anders: Zumindest an diesem California, der da gerade aus dem Werk gefahren kommt. Eben noch brüllend laut in den Verkehr eingefädelt, steht das Klappdachcabrio jetzt an der roten Ampel und macht keinen Mucks. Kein Wunder: «Das ist der erste Supersportwagen, der mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet ist», freut sich Projektleiter Andrea Binotti. Sobald der Bolide zum Stehen kommt, geht der Motor aus und der Renner gibt Ruhe. Doch keine Sorge: Kaum lupft man den Fuss von der Bremse, stürmen die acht Zylinder wieder los, und auch die Ragazzi am Strassenrand finden ihr Lachen wieder.

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