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Fürstliche Oldtimer bringen 1,18 Millionen Euro ein

Aus Platzgründen musste Fürst Albert II. von Monaco einen Teil seiner 142 Karossen versteigern. Unter den 38 angebotenen Oldtimer befanden sich auch einige Überraschungen.

Insgesamt 38 Fahrzeuge kamen unter den Hammer: Im Vordergrund ein Citroën 11C.
Insgesamt 38 Fahrzeuge kamen unter den Hammer: Im Vordergrund ein Citroën 11C.
Keystone
So auch dieser Bentley S1.
So auch dieser Bentley S1.
AFP
NSU Sport.
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Bei der Versteigerung dutzender Autos aus der Sammlung von Fürst Albert II. von Monaco haben sich die Bieter ein wahres Rennen geliefert. Alle 38 angebotenen Oldtimer kamen am Donnerstagabend unter den Hammer, wie das Auktionshaus Art Curial am Freitag mitteilte.

Der Verkauf habe insgesamt 1,18 Millionen Euro eingebracht - weit mehr als der Schätzwert der Autos. Albert II. hatte einen Teil der Sammlung von seinem Vater geerbt, dem 2005 verstorbenen Fürsten Rainier.

Bei der Auktion war der letzte Privatwagen Rainiers, ein Mercedes Benz 500 aus dem Jahr 1983, besonders begehrt. Er war den Angaben zufolge auf höchstens 25'000 Euro geschätzt worden und brachte - einschliesslich Gebühren - schliesslich 117'500 Euro ein. Etwa 20 Autoliebhaber hätten telefonisch um den Zuschlag für das begehrte Objekt gerungen, teilte ein Sprecher des Auktionshauses mit.

Miltärfahrzeug unter den Angeboten

Ein Panhard & Levassor X19 Roadster aus dem Jahr 1913 wechselte für 81'300 Euro den Besitzer. Damit brachte er rund drei Mal mehr ein als geschätzt. Ein Bentley S1 Berline von 1956 kam für immerhin 58'800 Euro unter den Hammer.

Genauso viel erzielte zur Überraschung des Auktionshauses auch ein Militärfahrzeug der Marke Dodge aus dem Jahr 1942. Ein Käufer zahlte dafür 58'800 Euro - das doppelte seines Schätzwertes.

Albert besass 142 Autos

Insgesamt hatte Albert 38 seiner 142 Autos unter den Hammer gebracht, weil das Auto-Museum von Monaco in einigen Jahren in ein kleineres Gebäude umziehen soll. Da dort vermutlich nicht genug Platz für seine komplette Sammlung sein wird, muss er sich im Vorfeld von einigen Fahrzeugen trennen.

Einige Wagen, die für die Fürstenfamilie Grimaldi eine besondere Rolle gespielt haben, sollen aber in Monaco bleiben. Dazu gehört nach Angaben von Kollektionsleiter Philippe Renzini ein grüner Floride, den der französische Autobauer Renault 1959 Fürstin Gracia Patricia, der früheren Schauspielerin Grace Kelly, spendiert hatte.

Kauf neuer Autos geplant

Mit dem Erlös der Auktion will sich der 54 Jahre alte Albert aber auch neue Wagen zulegen. «Jede Sammlung muss ab und an erneuert werden», erläuterte Kollektionsleiter Renzini.

Erst vor kurzem habe der Fürst ein saphirblaues Alpine Sunbeam- Cabriolet gekauft - das gleiche Modell, das seine Mutter Grace Kelly im Film «Über den Dächern von Nizza» von Alfred Hitchcock gefahren hatte.

SDA/mrs

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