Zum Hauptinhalt springen

«Im Premiumsegment ist Musik drin»

Laut der Studie des Center Automotive Research der Uni Duisburg-Essen verkauft sich «Premium» auch in Zukunft bestens.

Bei den Elektroautos steht der amerikanische Tesla Model S den deutschen Premiummarken vor der Sonne.
Bei den Elektroautos steht der amerikanische Tesla Model S den deutschen Premiummarken vor der Sonne.
PD

Ferdinand Dudenhöffer, laut Ihrer neusten Studie legen Premiumautos in Zukunft noch stärker zu. Wieso?

Erstens erweitern Premiumanbieter systematisch ihr Angebot in Kompakt- und Kleinwagen und gewinnen damit neue Kunden von den Massenherstellern. Beispiele sind etwa der Mini, der Audi A1, der Porsche Macan und in Zukunft auch die Ausweitung der Smart-Reihe, kompaktere Volvos und Jaguars. Zum zweiten steigen in vielen Ländern die Einkommen, sodass Premium für mehr Kunden erreichbar wird. Drittens werden Beschränkungen, etwa in China, um die Luftverschmutzung eingrenzen zu können, eher die Massenhersteller treffen. So werden zum Beispiel in Shanghai Lizenzen für Neuwagen – Nameplates oder Nummernschilder – versteigert und kosten bis zu 10 000 USDollar. Wer so viel für eine Zulassungserlaubnis ausgibt kauft sich keinen Fiat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.