Lamborghini zündet Absatz-Feuerwerk

Die Sportwagenschmiede konnte 2017 die Verkäufe um rund 10 Prozent auf 3815 Fahrzeuge steigern. Seit 2010 hat sich damit der Absatz verdreifacht.

Autos in allen Farben: Lamborghini-Werk Sant’Agata Bolognese. Foto: Umberto Guizzardi

Autos in allen Farben: Lamborghini-Werk Sant’Agata Bolognese. Foto: Umberto Guizzardi

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«Das siebte Absatzwachstum in Folge bestätigt die Nachhaltigkeit unserer Produkt- und Vertriebsstrategie», freut sich Lamborghini-Chef Stefano Domenicali über die Erfolge im vergangenen Jahr. Und fügt weiter an: «Die Weltpremiere unseres Super-SUV Urus im letzten ­Dezember war zweifelsohne das Highlight des Jahres!» Dank 145 Händlern in 50 Ländern sind die weltweiten Auslieferungen 2017 von 3457 auf 3815 Einheiten gestiegen – ein Plus von rund 10 Prozent. Zum Vergleich: Seit dem Jahr 2010 mit 1302 verkauften «Lambos» konnten die Italiener ihre Verkäufe beinahe verdreifachen.

Dabei konnten alle drei grossen Absatzregionen ein Plus verbuchen: Die Region Emea (Europa, Naher Osten, Afrika) schaffte 1477 Verkäufe, das ist ein Plus von 18 Prozent . In Amerika wurden 1338 Fahrzeuge verkauft (plus 4 Prozent), während der Asia-Pacific-Markt um 9 Prozent auf genau 1000 Autos zugelegt hat. Mit 1095 Einheiten bleiben die USA gro?sster Einzelmarkt, gefolgt von Japan (411), Grossbritannien (353), Deutschland (303), Greater China (265), Kanada (211) und dem Nahen Osten (164).

Die Verkaufszahlen des V12-Modells Lamborghini Aventador stiegen um 6Prozent auf 1173 Einheiten. Noch stärker war das Absatzwachstum beim V10-Modell Lamborghini Huracán, dessen Auslieferungen um 12Prozent auf 2642 Fahrzeuge anstiegen.

Ehrgeizige Ziele mit SUV Urus

Die italienische Audi-Tochter wird ganz bestimmt auch im laufenden Geschäftsjahr zulegen. Denn ab Mitte Jahr rollt der im Dezember vorgestellte Super-SUV Urus an den Start und dürfte die Verkaufszahlen befeuern. Mit diesem dritten Modell schafft Lamborghini eine neue Nische im Luxussegment, «mit wegweisender Leistung und Fahrdynamik, einzigartigem Design, Luxus und Nutzwert».

Dementsprechend erwartungsvoll sind auch die am Firmensitz in Sant’Agata Bolognese kommunizierten Ziele für 2018: «Dank des jungen und ­attraktiven Produktportfolios sowie des Eintritts ins wachsende SUV-Markt­segment erwarten wir weiteres Wachstum in neuen Dimensionen sowohl beim Absatz als auch beim mittelfristigen ­Umsatz.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 17.01.2018, 17:31 Uhr

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