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Superschnell, superlaut, superextrem

Da darf man einmal im Leben mit einem Lamborghini Aventador Superveloce über eine Formel-1-Rennstrecke fahren – und dann soll man sich auch noch benehmen.

Das ruhige Atmen, stumme Nicken, konzentrierte Stirnrunzeln und abgeklärte «Aha» musste ich zuerst üben. Erst als ich es perfekt beherrschte, trat ich vor das Fahrzeug. Musterte die zwei neuen Frontflügel. Betrachtete die vorne 20, hinten 21 Zoll grossen, auf Wunsch mit Zentralverschluss versehenen Leichtmetallräder. Blieb dann mit besagtem Stirnrunzeln vor dem Heck stehen und sagte mir: Nein, das ist kein «monströser » Spoiler, es ist ein aerodynamisches Bauteil zur Erhöhung des Anpressdrucks. Und nein, die vier mittigen Alu- Endrohre im Diffusor sehen nicht «obszön » aus – bloss ein wenig auffälliger als bei der herkömmlichen Version. Überhaupt, dieses Auto ist keine «Bestie», es ist einfach nur das stärkste Modell der Markengeschichte. Einatmen, ausatmen, ich werde einen nüchternen, sachlichen Bericht erstellen. «Nicht zu euphorisch!», hatte es seitens meines Chefs geheissen – im Wissen, dass ich bei Supersportwagen wie dem neuen Lamborghini Aventador LP 750-4 Superveloce gerne mal die Contenance verliere. Auch verbal.

In 2,8 Sekunden auf Tempo 100

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