Vorgängiges Lob für den neuen Mazda

Hollywood bildet die perfekte Kulisse für den neuen Mazda CX-3. Der Kompakt-SUV zeigt in der Film- und Glitzermetropole erstmals sein Starpotenzial.

Der neue Star unter den Mini-SUV: Mazda enthüllte bei der Los Angeles Auto Show den neuen CX-3. Foto: Thomas Borowski

Der neue Star unter den Mini-SUV: Mazda enthüllte bei der Los Angeles Auto Show den neuen CX-3. Foto: Thomas Borowski

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Die Raleigh-Filmstudios an der berühmten Melrose Avenue am Fusse der Hollywood Hills haben schon so manchen Star ein und aus gehen sehen. Hier startete Kevin Costner in frühen Jahren seine Filmkarriere, damals noch als Hilfskraft für Filmaufnahmen. Und Regisseur James Cameron drehte in den über ein Dutzend Studiohallen sein Fantasy-Epos «Avatar».

Alles Schnee von gestern, denn an diesem Novemberabend tritt in der Halle 14 ein neuer Star auf, was am roten Teppich, dem gleissenden Scheinwerferlicht über den Köpfen der geladenen VIP-Gäste und den fancy Drinks und Häppchen zu erkennen ist, die heute serviert werden. Es herrscht Partystimmung für einen Newcomer – das ganze Brimborium gilt dem Jüngsten im Mazda-Cast. Sein Name: CX-3.

Scharf und flach geschnitten

Um seinem neuen Star im Team die Aufwartung zu machen, hat Mazda-CEO Masamichi Kogai erstmals den langen Weg von Japan an die US-Westküste zur Los Angeles Auto Show auf sich genommen, wie er sagt: «Der CX-3 ist nach den neuen Mazda 2, CX-5 und MX-5 die aktuellste und vielversprechendste Interpretation unserer Kodo-Designsprache, und wir sind überzeugt, dass er mit seinem dynamischen Auftritt weltweit für Aufsehen sorgen wird.»

Wie es sich für einen angehenden Star gehört, hat der CX-3 mit Kevin Rice, Mazda-Designdirektor für Europa, einen weiteren Bewunderer an seiner Seite. Rice ist selbstverständlich überzeugt, dass der CX-3 mit einer Länge von 4,28 Metern (knapp 30 Zentimeter kürzer als Mazda-Bestseller CX-5) als City-SUV die urbane Kundschaft begeistern wird: «Seine scharfen Linien über den gespannten Flanken, die flache Motorhaube mit dem senkrecht stehenden Kühlergrill und die coupéhafte Dachlinie verleihen ihm einen ganz besonderen Crossover-Ausdruck – für mich persönlich ist der CX-3 eine Liebeserklärung an modernes Autodesign.»

Verkaufsstart Ende Mai 2015

So viel Vorschusslorbeeren könnten dem CX-3 auf der grossen Bühne der Autowelt rasch zu Kopf steigen. Doch ganz der japanischen Zurückhaltung verpflichtet, steht er in Los Angeles still im Scheinwerferlicht und sammelt das Lob reihenweise ein. Sein frecher Look werde die Mitbewerber wie den Opel Mokka, Skoda Yeti oder Nissan Juke in der Schweiz zum Schwitzen bringen, heisst es da hinter vorgehaltener Hand.

Denn zum Verkaufsstart Ende Mai 2015 rollt er nicht nur mit den sparsamen Skyaktiv- Motoren aus dem neuen Mazda 2 – also dem 1,5-Liter-Diesel (105 PS/77 kW) und dem 2-Liter-Benziner (120 PS/88kW oder 150 PS/110 kW) – an, sondern wird sowohl als reiner Fronttriebler als auch mit Allradantrieb zu haben sein. Zudem gebe es im extrem aufgeräumten Cockpit auf Wunsch viele Optionen zu haben. Dazu zählen ein Head-up-Display, Abstandsregler mit Notbremsfunktion, Spurhalte- und Spurwechselassistenten sowie ein freistehender Touchscreen oder eine Rückfahrkamera. Und damit der CX-3 auch bei Nacht seinen Charme versprühen kann, blinzelt er bei Bedarf mit LED-Scheinwerfern ins Dunkel.

Wohl ab 23'000 Franken

Während der weltbekannte Schauspieler und Rennfahrer Patrick Dempsey – McDreamy in der Krankenhausserie «Grey’s Anatomy» – am Stand von Porsche sein smartes Lächeln für vermutlich teures Geld zur Schau stellt, steht der CX-3 noch gänzlich ohne Preisschild auf der Mazda-Bühne. Denn noch sind seine Manager daran, seine Gage für den globalen Markt auszuhandeln. In der Schweiz wird diese voraussichtlich im Rahmen des Mazda 3 bei mindestens 23'000 Franken liegen, was dem Newcomer CX-3 vermutlich eine grosse Fangemeinde sichern wird.

Thomas Borowski besuchte die Los Angeles Auto Show am 19. November auf Einladung von Mazda Schweiz.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.11.2014, 18:44 Uhr

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