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Beach-Ferien mal anders

Ob mit oder ohne Luxusausstattung, viel oder wenig PS, gelber oder grauer Lackierung – erlebnisreich ist so ein Campingtrip im VW California allemal.

Ich dachte immer, ich sei keine dieser Frauen, die ein Auto nach der Farbe aussuchen. Aber der Himmel war grau, das Auto Grapefruit-gelb und ich offenbar doch eine dieser Frauen. Los, sucht euch eins aus, wurden wir am Stavangeraner Flughafen aufgefordert, und ich stürzte mich darauf wie eine Fruchtfliege. Erst da bemerkte ich, dass ich es mit der Basisausstattung Beach zu tun hatte – und reichlich Plastik. Andere Journalisten waren in ein blaues Auto gestiegen (wie langweilig!) und freuten sich über die Coast-Ausstattung mit Edelstahlspülbecken, Gaskocher und Holzdekor. Wer wiederum ein graues gewählt hatte (noch viel langweiliger!), konnte zusätzlich mit der serienmässigen Standheizung, der dimmbaren LED-Beleuchtung und dem elektrohydraulischen Aufstelldach der Topausstattung Ocean prahlen.

Des Weiteren dachte ich, keine dieser Frauen zu sein, die aufschreien, wenn es plötzlich heisst: Im Camp wird es keinen Handyempfang geben. Kein richtiges WC. Ach, und keine Dusche, bloss einen Wasserfall und Gletschersee. Aber ich war auch eine dieser Frauen. Und als es losging in Richtung Lauvvik und ich bei hoffnungslos durchgetretenem Gaspedal feststellen musste, dass ich den einzigen 102-PS-Diesel erwischt hatte, während alle anderen mit mindestens 150 PS, wenn nicht sogar 204 PS, 7-Gang- DSG und Allradantrieb unterwegs waren, wollte ich tatsächlich eine dieser Frauen sein, die sagen: campen? Viel Spass dabei, ich such mir ein Hotel.

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