Opel hat den Insignia auf Neuzeit getrimmt

Fünf Jahre nach seiner Markteinführung wird das Opel-Flaggschiff Insignia grundlegend modernisiert.

Opel hat den Insignia von A bis Z überarbeitet und vor allem das Cockpit auf den neusten Stand gebracht (unten).

Opel hat den Insignia von A bis Z überarbeitet und vor allem das Cockpit auf den neusten Stand gebracht (unten). Bild: Opel

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2008 wurde Barack Obama erstmals zum US-Präsidenten gewählt, in Peking fanden die Olympischen Sommerspiele statt und gemeinsam führten Österreich und die Schweiz die Euro 08 durch – und vor fünf Jahren kam der damals neue Insignia auf den Markt. Fünf Jahre sind eine ganz schön lange Zeit. Vor allem im Lebenszyklus eines Autos, das als Imageträger der Marke dazu auserwählt wurde, das Ansehen von Opel bei Kundschaft und Konkurrenz hochzuhalten. Dessen sind sich die Markenverantwortlichen bewusst, und so haben sie sich – trotz anhaltendem Existenzkampf unter dem Dach des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors – in den vergangenen Monaten darangemacht, ihr Flaggschiff pünktlich zur IAA auf Vordermann zu bringen.

2700 neue Teile für den Insignia

«Wir haben knapp 50 Prozent oder rund 2700 der 5800 Teile des Insignia erneuert und bei diesem Facelift ein deutlich sparsameres, leichteres und technisch auf dem neusten Stand befindliches Auto geschaffen», sagt Volker Scharf. Als Chefentwickler des Insignia ist er zu Recht stolz auf das Werk seiner Designer und Ingenieure, das im Opel-Designzentrum in Rüsselsheim als exklusiver Preview vor der IAA im September in Frankfurt gezeigt wird. Denn die «Opelaner» haben es geschafft, ihre Mittelklasselimousine mit optischen und technischen Neuerungen in die Neuzeit zu überführen. Augenfällig wird das am neuen Design der Frontund Heckleuchten und am deutlich breiteren und tiefer angesetzten Frontgrill, der dem Insignia einen bulligeren, dynamischeren und gleichzeitig moderneren Look verpasst. «Den grössten Schritt haben wir aber im Interieur gemacht», sagt Interieur-Chefdesigner Ivo van Hulten.

Touchscreen statt Knöpfe

Die grundlegende Überarbeitung des Insignia-Cockpits wurde laut van Hulten aufgrund der raschen technischen Entwicklungen im Bereich der Infotainment-Technologien – Stichwort iPad-Generation – vorgenommen. Und auch wegen der Kritik, die über das mit Knöpfen so reich befrachtete Cockpit der alten Insignia-Generation geäussert wurde. Davon findet man in der neuen, aufgeräumten Bedieneinheit in der Mittelkonsole nichts mehr. Ein 8-Zoll-Touchscreen sowie eine praktische Touchpad-Steuerung hinter dem Schalthebel bilden nun die funktionale Schaltzentrale, über die sich alle Infotainment- und die neuen Sicherheitssysteme wie zum Beispiel den Rückfahrassistenten mit Ausparkhilfe bedienen lassen.

Mit allen Neuerungen und einer breiten Motorenpalette von nun mindestens 140 bis maximal 250 PS starken Benzin- und Dieselturbomotoren segelt das aufgerüstete Opel-Flaggschiff in der Schweiz ab Oktober zu Preisen ab 30 550 Franken an den Verkaufsstart.

Erstellt: 27.07.2013, 11:35 Uhr

(Bild: Opel)

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