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Sehen und gesehen werden in Las Vegas.

BMW gibt anlässlich der Consumer Electronics Show Einblick in eine Zukunft ohne toten Winkel und sorgt ausserdem mit einem neuartigen Cockpit für Aufsehen.

BMW i8 Mirrorless: Anstelle von herkömmlichen Aussenspiegeln ragen aerodynamisch optimierte Träger mit unscheinbaren Kameras aus den A-Säulen. Foto: BMW
BMW i8 Mirrorless: Anstelle von herkömmlichen Aussenspiegeln ragen aerodynamisch optimierte Träger mit unscheinbaren Kameras aus den A-Säulen. Foto: BMW

In einer Stadt, in der Elvis zur Schnell-Hochzeit lädt, Slot-Machines um die Wette bimmeln, Myriaden von Neonschildern blinken und Märchenschlösser, Pyramiden und Eiffeltürme in die Höhe ragen, fällt man mit einem BMW i8 ohne Aussenspiegel nicht auf. Sollte man zumindest meinen. Doch der Polizist merkt sofort, dass etwas nicht stimmt. Halt, stopp, fordert er, baut sich breitbeinig neben dem Hybrid-Sportwagen auf und deutet auf die beiden Kameraträger, die statt Aussenspiegeln aus den A-Säulen ragen. «What’s that?», fragt er in einem Ton, der nach Taser-Pistole, Handschellen und County-Jail klingt. Aber offenbar bluffen sie in der Spielermetropole nicht nur beim Pokern, denn noch bevor sich eine Erklärung stammeln lässt, steckt der Officer den Kopf durchs Seitenfenster und betrachtet neugierig das 30 Zentimeter breite, freischwebende Display, auf dem das rückwärtige Verkehrsgeschehen dargestellt wird. Er habe nur rasch sehen wollen, wie das System funktioniere, meint er lachend. So wird die Fahrt im i8-Mirrorless- Prototyp, den BMW anlässlich der heute zu Ende gehenden Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas mitgebracht hat, dann doch nicht zur Verfolgungsjagd.

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