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BMW macht sexy, VW sympathisch

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Mobile.de in Deutschland zeigt, welches Image Menschen mit einer Marke verbinden.

Sexappeal dank Bond-Image oder BMW-Image? Pierce Brosnan posiert als Geheimagent 007 mit dem BMW Z8. Foto: BMW
Sexappeal dank Bond-Image oder BMW-Image? Pierce Brosnan posiert als Geheimagent 007 mit dem BMW Z8. Foto: BMW

Wer bisher mit einer Mercedes S-Klasse oder einem Porsche 911 auf dicke Hose gemacht hat und dachte, er würde in der Bewunderung durch andere Autofahrer ganz vorne auf der Poleposition stehen, muss umdenken: Laut dem Resultat einer Online-Umfrage des deutschen Autoportals Mobile.de sind immerhin 12,2 Prozent der Meinung, dass die Fahrer eines BMW «besonders sexy» seien! Porsche liegt mit 7,8 Prozent sogar hinter Audi auf Platz 3, während sich Mercedes-Benz sogar von Volkswagen auf Platz 5 verdrängen lassen musste. Das erstaunt, denn gerade die Stuttgarter haben in den vergangenen Monaten mit GLA, C-Klasse oder ganz aktuell mit dem neuen AMG GT gezeigt, dass sie zu den Trendsettern gehören.

Autos machen Leute

«Die Entscheidung für eine Marke stiftet Identität», bestätigt denn auch Malte Krüger, Geschäftsführer von Deutschlands grösstem Fahrzeugmarkt Mobile. de. «Unsere repräsentative Umfrage in Deutschland zeigt, dass viele Menschen Attribute des Fahrzeugs auf den Fahrer übertragen.» Das heisst: Nicht nur Kleider, sondern auch Autos machen Leute.

Das dürfte VW-Fahrer ganz besonders freuen: Jeder Fünfte (20,5 Prozent) findet Fahrer von VW-Modellen besonders sympathisch. Damit liegt Volkswagen auf der Sympathieskala auf dem ersten Platz. «Volkswagen setzt konsequent auf traditionelle Werte wie Familienfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität. Das spiegelt sich in der Markenwahrnehmung wider», so Krüger.

Der zweite Platz im Sympathiebereich birgt bei der neusten Umfrage allerdings eine echte Überraschung: Während Opel bis zum vergangenen Jahr mit seinem Biedermannimage zu kämpfen hatte, werden die Fahrer von Astra, Adam, Corsa und Co. inzwischen von der Umwelt als «sehr sympathisch» wahrgenommen. Sie teilen sich in diesem Jahr den zweiten Rang mit Fahrern eines BMW.

Platz drei für Audi

«Die aktuelle Imagekampagne und Modellpolitik von Opel mit den neuen, jungen Modellen zeigt Wirkung », bestätigt Krüger. Auf dem dritten Platz folgt mit ganz knappem Abstand Audi, während Mercedes-Benz sich auch hier mit dem letzten Platz abgeben muss.

Klarer Leader sind die Stuttgarter dafür in der Biederkeitsskala. Denn Mercedes- Fahrer werden als «besonders bieder » wahrgenommen. Fast ein Drittel aller Befragten (31,9 Prozent) assoziiert die Fahrer der Marke mit diesem Attribut. Mit riesigem Abstand folgen BMW mit 8,1 Prozent und Opel mit 7,3 Prozent. Auch in verschiedenen Altersgruppen deutet der Stern auf einen eher biederen Fahrer hin. Fast die Hälfte der 50- bis 59-Jährigen (45,3 Prozent) antwortet entsprechend. Erst in der Generation 60 plus nimmt diese Einschätzung deutlich ab.

Für Daimler kein Problem: Am Donnerstag haben die Stuttgarter vermeldet, dass man bei den gesteckten Zielen «klar auf Kurs» sei. Bis 2020 will Daimler die Nummer 1 in der Oberklasse sein.

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