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Auf zu neuen Ufern

Dem Toyota Celica gebührt die Ehre, das eher triste Bild japanischer Automobile in den Siebzigern deutlich verbessert zu haben.

Toyota Celica, vorgestellt 1970, hier ein früher ST mit gerade einmal 86 PS. Die Basisversion musste mit 79 Pferden auskommen.
Toyota Celica, vorgestellt 1970, hier ein früher ST mit gerade einmal 86 PS. Die Basisversion musste mit 79 Pferden auskommen.
Werk
Noch ein ST, die frühen Modelle bis 1975 sind an den hochstehenden Blinkern zu erkennen.
Noch ein ST, die frühen Modelle bis 1975 sind an den hochstehenden Blinkern zu erkennen.
Peter Ruch
Der letzte Celica mit Heckantrieb, gebaut bis 1985. Schön ist anders.
Der letzte Celica mit Heckantrieb, gebaut bis 1985. Schön ist anders.
Werk
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Amerika! Mitte der 60er-Jahre wurde für die japanischen Automobil-Hersteller immer klarer, dass das Verkaufsglück nicht mehr allein auf ihren Inseln liegen konnte. Zwar waren unterdessen auch die europäischen Märkte interessant geworden – Toyota hatte schon mal die Fühler ausgestreckt und konnte sich relativ schnell etablieren –, doch das gelobte Land waren sicher die Vereinigten Staaten, ein ständig und schnell wachsender Markt, eine einzige und zentrale Verkaufsorganisation, im Gegensatz zu Europa auch mit klaren Spielregeln. Doch für die USA brauchte Toyota ein Automobil, das etwas anders war als die bisher angebotenen Modelle, grosse Limousinen konnten die Amerikaner selbst besser, Kleinwagen funktionierten gar nicht (mit Ausnahme des VW Käfer), und Mittelklasse eigentlich auch nicht.

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