Zum Hauptinhalt springen

Knight Rider wird von der Realität überholt

Der Automobilsektor geht mit viel Schwung ins digitale Zeitalter. Junge bewegen sich heute oft lieber in sozialen Netzwerken als auf vier Rädern. Vor dem Abgrund steht die Branche deswegen aber nicht.

Digitale Revolution der Autoindustrie: Mercedes präsentiert an der Elektronikmesse in Las Vegas den fahrerlosen F015. (Bild: Mercedes)
Digitale Revolution der Autoindustrie: Mercedes präsentiert an der Elektronikmesse in Las Vegas den fahrerlosen F015. (Bild: Mercedes)

«Erstmals», sagt Zukunftsforscher Lars Thomsen, «hat in diesem Jahr die Elektronikmesse in Las Vegas mehr Besucher angelockt als die Detroit Motor Show.» Zufällig sei dies nicht. Während die Digitalisierung volle Fahrt aufnehme, habe die konventionelle Fahrzeugindustrie ihren Zenit überschritten. Tatsächlich sind die Verkäufe rückläufig. Das Interesse an neuen Fahrzeugen hält sich in Grenzen. 27 Prozent der deutschen Automobilhändler verzeichneten 2013 Verluste, bestätigt Detlev Mohr vom Unternehmensberatungskonzern McKinsey. Die Kundenbesuche in den Autohäusern seien rückläufig. Die Jungen bewegen sich lieber in sozialen Netzwerken als auf den eigenen vier Rädern. Vorwärts kommt man auch mit dem öffentlichen Verkehr oder dann ganz slow zu Fuss oder mit dem Rad.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.