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«Terminator» wirbt für grüne Autos

Arnold Schwarzenegger hat am Donnerstag am Auto-Salon in Genf den Pavillon Vert eröffnet.

Schwarzenegger im Pavillon Vert.
Schwarzenegger im Pavillon Vert.
Reuters
Er gründete die gemeinnützige Organisation R20, die es sich zum Ziel gemacht hat, politische Persönlichkeiten weltweit für den Umweltschutz zu gewinnen.
Er gründete die gemeinnützige Organisation R20, die es sich zum Ziel gemacht hat, politische Persönlichkeiten weltweit für den Umweltschutz zu gewinnen.
Reuters
Der 64-Jährige über Autos mit alternativen Antrieben: «Sie müssen kaum Abstriche machen, was Geschwindigkeit oder Leistung angeht.»
Der 64-Jährige über Autos mit alternativen Antrieben: «Sie müssen kaum Abstriche machen, was Geschwindigkeit oder Leistung angeht.»
Keystone
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Am Auto-Salon, der am Donnerstag fürs Publikum geöffnet wurde, zeigte sich Schwarzenegger als Botschafter für die Umwelt. «Menschen auf der ganzen Welt lieben Autos - aber wir lieben auch unsere Umwelt», sagte der 64-Jährige bei der Eröffnung des grünen Pavillons. Dort stehen 54 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Schwarzenegger lässt sich erst herumführen und die Fahrzeuge erklären. Wie in seinen besten Filmen sagt er wenig. Er hört hauptsächlich zu und nickt. Später auf dem Podium ist er wesentlich gesprächiger und zeigt sich begeistert. «Diese Autos müssen kaum Abstriche machen, was Geschwindigkeit oder Leistung angeht», sagt er. «Und ganz sicher keine, wenn es um das Aussehen geht.»

Anfangs nur zwei Fahrzeuge

Das sei noch vor Jahren ganz anders gewesen. 2003, in dem Jahr, als er Gouverneur von Kalifornien wurde, fragte er bei der Los Angeles Motor Show nach Autos mit alternativen Antrieben. Er machte eine Pressekonferenz mit gerade mal zwei Fahrzeugen, erzählt er. 2010 seien 50 Autos gezeigt worden.

«Alles beginnt mit einem ersten Schritt», sagt Schwarzenegger. Ein Satz wie aus einem seiner Streifen: einfach und kompromisslos. So setzte auch der Gouverneur Schwarzenegger bis zum Ende seiner Amtszeit 2011 seine Umweltpolitik um. Er liess einen Wasserstoff-Highway von Kalifornien bis nach Kanada bauen, an dem Autos mit Wasserstoffantrieb ausreichend Tankstellen finden.

2005 legte er sich mit der Autoindustrie an, als er einen Vertrag zur Reduzierung der Treibhausgase für Kalifornien unterzeichnete, der deutlich über die Gesetze in den USA hinausging. Zudem gründete er die gemeinnützige Organisation R20, die es sich zum Ziel gemacht hat, politische Persönlichkeiten weltweit für den Umweltschutz zu gewinnen.

dapd/ah

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