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Zwei ungleiche Wankel-Brüder

Der NSU Ro 80 und Citroën GS Birotor sind seelisch verwandt und doch grundlegend verschieden. Der Erfolg für die beiden gesuchten Raritäten liess auf sich warten.

Dürften sich auf der Strasse nur höchst selten getroffen haben: Citroën GS Birotor (1974, l.) und NSU Ro 80 (1972).
Dürften sich auf der Strasse nur höchst selten getroffen haben: Citroën GS Birotor (1974, l.) und NSU Ro 80 (1972).
Daniel Reinhard/Zwischengas
Und wenn, dann könnte sich das so abgespielt haben: Der NSU überholt den etwas langsameren Citroën.
Und wenn, dann könnte sich das so abgespielt haben: Der NSU überholt den etwas langsameren Citroën.
Daniel Reinhard/Zwischengas
Besondere Attribute der Wankel-Limousine: Durchsichtszeichnung des NSU Ro 80 (1970).
Besondere Attribute der Wankel-Limousine: Durchsichtszeichnung des NSU Ro 80 (1970).
Daniel Reinhard/Zwischengas
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Erfunden wurde der Rotationskolbenmotor nicht von Felix Wankel, doch erst diesem gelang es 1944, einen zuverlässig arbeitenden Versuchsmotor zu fertigen. Bis zum ersten serienmässigen Einsatz in einem Automobil sollte es aber noch einige Zeit dauern. Auf der IAA 1963 stellte NSU den Wankel-Spider mit einem Einscheibenwankelmotor vor. Noch waren aber viele Probleme nicht gelöst, doch die Industrie – Lizenznehmer der NSU-Wankel-Technologie waren unter anderem Citroën, Mazda, Mercedes-Benz, Rolls-Royce und Curtiss-Wright – setzte beträchtliche Mittel ein. 1967 war es dann Mazda, die den ersten Zweischeiben-Wankelmotor in einem Serienfahrzeug vorstellen konnte. Zu einer Zeit, als Citroën gerade eine erste Kleinserie von M35 fertigen liess, die noch mit Einscheibenwankel ausgerüstet waren.

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