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Zukunft der MusikDürfen weisse Schweizer Black Music spielen?

Am wichtigsten Branchentreff M4Music debattierten Experten über die Trends von Morgen. Warum Veranstalter trotz Corona hoffen dürfen, und warum Spotify bald ausgedient haben könnte.

Wie weit darf kulturelle Aneignung gehen, fragte sich ein Panel am M4Music: Der Schweizer Soulsänger Seven an einem Konzert 2018.
Wie weit darf kulturelle Aneignung gehen, fragte sich ein Panel am M4Music: Der Schweizer Soulsänger Seven an einem Konzert 2018.
Foto: Keystone

Es ist Freitagabend, die letzte Diskussionsrunde der Schweizer Musikmesse M4music flimmert gerade über den Split-Bildschirm, und es ist gut vorstellbar, dass das Befinden so einiger Musikschaffender dieses Landes gerade dabei ist, von leichter Niedergeschlagenheit in tiefe Hoffnungslosigkeit zu kippen.

Der Aufstieg der Avatare

In der Runde sitzen vier Sachverständige für musikalische Zukunftsfragen und reden sich in einen Rausch. Das Thema: Welche Musik werden wir 2030 auf welchem Weg konsumieren? Die Antworten klingen nach Science-Fiction in ihrer finstersten Ausprägung: In fünf Jahren werde man so weit sein, künstliche Stimmen zu modellieren, die von menschlichen nicht mehr zu unterscheiden seien, sagt einer. Die Musik werde nicht mehr bloss von künstlicher Intelligenz kuratiert, sondern auch gleich von dieser produziert werden.

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