Zum Hauptinhalt springen

Übertriebener Kampf gegen CoronaKinder mit Bioziden besprüht

Der Basler FC Black Stars hat seine Junioren mit Desinfektionsmitteln besprühen lassen. Jetzt stellt sich heraus: Die Biozide sind für diese Anwendung in der Schweiz gar nicht zugelassen.

Die Desinfektionsschleuse am Eingang des Basler Sportplatzes Buschweilerhof.
Die Desinfektionsschleuse am Eingang des Basler Sportplatzes Buschweilerhof.
Foto: zVg

Beim FC Black Stars am Stadtrand von Basel wird der Kampf gegen Corona ernst genommen – vielleicht ein bisschen zu ernst. Ein Video, das der SonntagsZeitung vorliegt, zeigt Fussballjunioren im Alter von knapp zehn Jahren, die am Eingang des Sportplatzes Buschweilerhof eine Desinfektionsdusche durchschreiten müssen.

Äusserlich ähnelt das Gerät Schleusen, wie sie an Flughäfen bei Sicherheitskontrollen üblich sind. Auf eine Handbewegung hin löst ein Infrarotsensor sechs Düsen aus, die Desinfektionsmittel versprühen. «Einmal um die eigene Achse drehen, und schon ist der Spieler desinfiziert», sagt Peter Faé, der Sportchef des FC Black Stars. Und fügt etwas zerknirscht hinzu: «Die Schleuse sah auch richtig gut aus. Aber wir wurden über den Tisch gezogen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.