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Neuer Zürcher BahnhofBau des neuen Calatrava-Gebäudes startet im Frühling

Die Bauherrschaft des umstrittenen Projekts am Stadelhofen hat sich mit einem Rekurrenten geeinigt. Damit laufen nun die letzten Vorbereitungen für den Neubau.

So soll das Calatrava-Gebäude aussehen.
So soll das Calatrava-Gebäude aussehen.
Visualisierung: Calatrava Valls SA

Hochseejacht oder gestrandeter Wal? Das Projekt «Haus zum Falken», entworfen vom Stararchitekten Santiago Calatrava, war seit Beginn umstritten. Im Herbst wurde gegen die Baubewilligung des Geschäftshauses beim Bahnhof Stadelhofen Rekurs eingelegt (lesen Sie hier mehr dazu). Bauherrin des Projektes ist die Anlagestiftung der Axa-Versicherung. Diese fürchtete, dass sich der Baubeginn dadurch verzögern würde.

Dies scheint nun nicht der Fall zu sein: Wie die Zürcher Lokalinfo schreibt, hat sich die Bauherrin nun mit dem Rekurrenten geeinigt. Der Rekurs habe sich nicht auf das Gebäude, sondern die Baustelleninstallation bezogen, sagt ein Axa-Sprecher gegenüber Lokalinfo. Der Baustart für das 46-Millionen-Projekt ist im ersten Quartal dieses Jahres geplant, gerechnet wird mit zweieinhalb Jahren Bauzeit.

Im fünfstöckige Gebäude mit einer Stahl- und Glasfassade sollen neben Geschäftsräumen auch eine Fläche von 750 Quadratmeter der Öffentlichkeit zugänglich sein. Zudem sollen ein verbesserter Zugang zu den Gleisen und 800 Velo-Abstellplätze entstehen.

aho

15 Kommentare
    Martin Roth

    Wäre noch interessant zu erfahren, was der Gegenstand des Rekurses war. Vermutlich der Wegfall der angrenzenden Parkplätze, die während der Bauzeit nicht zur Verfügung gestanden hätten. Da hat man wohl mit Hilfe von Axa eine Lösung gefunden.