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Einjähriger UnterbruchBau von Gas-Pipeline Nord Stream 2 geht weiter

Nach Druck aus den USA ist das Projekt weitgehend zum Erliegen gekommen. Nun werden die Arbeiten noch in diesem Jahr fortgesetzt.

Arbeiten in der Ostsee werden aufgenommen: Röhren für die Gas-Pipeline Nord Stream 2. (Archivbild)
Arbeiten in der Ostsee werden aufgenommen: Röhren für die Gas-Pipeline Nord Stream 2. (Archivbild)
Reuters/Hannibal Hanschke

Der Bau der umstrittenen russisch-europäischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 soll nach einjähriger Unterbrechung noch in diesem Jahr fortgesetzt werden.

Das teilte das Unternehmen am Samstag in Moskau mit. Dabei gehe es zunächst um die Arbeit an einem knapp drei Kilometer langem Stück in der Ostsee auf deutschem Gebiet.

USA lehnen Projekt ab

Durch die 1230 Kilometer lange Pipeline soll russisches Gas von Sibirien nach Deutschland und Westeuropa strömen. Die Leitung ist fast fertiggestellt. Unter dem Druck der USA sind die Arbeiten jedoch weitgehend zum Erliegen gekommen.

Die USA lehnen das Projekt mit der Begründung ab, Europa gerate dadurch in zu starke Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen. Zugleich bemühen sich die USA darum, verflüssigtes Erdgas (LNG) auf dem europäischen Markt abzusetzen.

SDA/chk