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Bedrohtes Grün

Zürich gehört zu den grünsten Metropolen Europas. Doch die Stadt will auch Wirtschaftszentrum sein und wachsen. Auf Kosten der Parks und Gärten. Ein Essay eines ausgewiesenen Gartenfreundes, dessen Seele revoltiert.

Die Idylle in den Zürcher Parks ist nicht für alle Zukunft selbstverständlich.
Die Idylle in den Zürcher Parks ist nicht für alle Zukunft selbstverständlich.
Reto Oeschger

Nähert man sich vom See her mit dem Schiff der Stadt, weiss man zwar, dass hier eine grosse Anhäufung von Gebäuden steht – eben eine Stadt –, aber man sieht vor allem eines: Natur. Bäume und Sträucher hüllen die Baumasse ein, die an ihren Rändern in Wälder übergeht. Zürich verfügt nicht über viele Barockpaläste und über imposante Repräsentativbauten aus den Gründerjahren; das Eindrücklichste am Erscheinungsbild der Stadt ist vielmehr gleichzeitig das, was sehr viel zu ihrer Lebensqualität beiträgt: das Grün.

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