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Hitziger AbstimmungskampfBei der Konzern­verantwortungs­initiative drehen gerade alle durch

Fake-Videos, Werbung unter falscher Flagge, persönliche Beleidigungen und entlassene Journalisten: Bei Befürwortern und Gegnern der Konzernverantwortungsinitiative liegen die Nerven blank. Wie konnte diese Kampagne derart entgleisen?

Mit solchen Bildern wird im Internet Stimmung gegen die Konzernverantwortungsinitiative gemacht.
Mit solchen Bildern wird im Internet Stimmung gegen die Konzernverantwortungsinitiative gemacht.

Man kennt Videos dieser Art eigentlich nur aus amerikanischen Wahlkämpfen. Düstere Musik, düstere Bilder, brennende Autos, prügelnde Chaoten. Dann die Frage: «Welche Kreise unterstützen die Unternehmens-Verantwortungs-Initiative?» Mehr Gewalt, mehr Feuer, mehr Krawall, mehr Chaos und die Antwort auf die Frage: «Randalierer Antifa Linksradikale Gewalttätige NGO». Allesamt «linke Krawallanten» seien das, die der Schweizer Wirtschaft nun Vorschriften machen wollen.

X-fach hat es dieses Video gegen die Konzernverantwortungsinitiative (Kovi) in den vergangenen Tagen in Schweizer Facebook-Timelines gespült, über 50’000-mal wurde es angeklickt. Erfolgreich waren auch ein Video, in dem Greenpeace und der WWF als mordende Vergewaltiger diffamiert werden, und ein gezeichneter Clip, in dem ein Häschen mit einem Kovi-Hammer kaputt geschlagen wird. Harte Kost.

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