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Spitäler, Ärzte und Ärztinnen schlagen AlarmBei Hüftgelenken, Prothesen und Implantaten drohen Engpässe

Wegen eines Streits mit der EU werden medizinische Güter ab Ende Mai nur noch verzögert oder gar nicht mehr in die Schweiz geliefert. Jetzt soll Gesundheitsminister Alain Berset eingreifen.

Könnten knapp werden: Hüftgelenke, Prothesen und Implantate. Ein Versorgungsengpass bei Medizinprodukten könnte in der Behandlung schlimme Folgen haben.
Könnten knapp werden: Hüftgelenke, Prothesen und Implantate. Ein Versorgungsengpass bei Medizinprodukten könnte in der Behandlung schlimme Folgen haben.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Ab Ende Mai drohen in der Schweiz Versorgungsengpässe mit Medizinprodukten. Betroffen sind Tausende von Hilfsmitteln, die in Spitälern, Heimen und Arztpraxen gebraucht werden.

Der Grund sind neue Vorschriften der Europäischen Union, die im Mai in Kraft treten. Ab dann müssen Zehntausende von Produkten neu ein Zertifikat erlangen, bevor sie verkauft werden können. Die Schweiz hat diese zwar ebenfalls eingeführt, doch die EU weigert sich seit Jahren, sie anzuerkennen, weil die Schweiz das fertig verhandelte Rahmenabkommen nicht unterzeichnet hat. Deshalb schiebt sie die gegenseitige Anerkennung der Zertifikate im sogenannten Mutual Recognition Agreement auf die lange Bank.

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