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Peter Lohmeyer im Interview«Bei Schalke stinkt der Fisch vom Kopf her, ganz einfach»

Der Schauspieler ist unerschütterlicher Schalke-Fan. Jetzt leidet er, weil der Club seit 30 Spielen sieglos ist. Und er möchte gerne mit Christian Gross telefonieren.

Ein Blick der Freundin reicht, um zu wissen, wie es ihm wegen Schalke geht: Peter Lohmeyer im Jahr 2019 in seinem Wohnort Hamburg.
Ein Blick der Freundin reicht, um zu wissen, wie es ihm wegen Schalke geht: Peter Lohmeyer im Jahr 2019 in seinem Wohnort Hamburg.
Foto: Sebastian Wells (Ostkreuz)

Wie ist das Leben als Fan von Schalke?

Die Leute sagen: An die Pandemie wird man sich erinnern, weil Schalke davor noch gewann und danach vielleicht auch wieder. Vielleicht wäre es noch schlimmer, wenn es dieses Virus nicht gäbe, weil das einen sowieso auf einem Level hält, wo man nicht fröhlich in der Gegend rumturnt. Auf jeden Fall, das Leben könnte schöner sein, wenn wir in der Tabelle nicht auf dem letzten Platz stehen würden und vor allen Dingen der Verein anders funktionieren würde.

Was ist denn sein Problem?

Der Fisch stinkt vom Kopf her, ganz einfach. Auch in einem maroden Betrieb kann man zwischendurch das Glück haben, dass ein Abteilungsleiter das Ding flottkriegt, und dann wirst du mal Zweiter oder Pokalsieger. Aber auf die Dauer kannst du einen solchen Betrieb nur halten, wenn es überall stimmt. Bei Schalke ist das seit Jahren und Jahrzehnten halt nicht der Fall.

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