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Sexfilmfestival in Zürich «Bei weiblichen Orgasmen musste man kreativer sein»

Die Geschichtsprofessorin Monika Dommann spricht über den Pornofilmklassiker «Deep Throat». Gründe, warum sie sich für den Film interessiert, gibt es viele.

Die Zürcher Geschichtsprofessorin Monika Dommann findet den Pornofilm «Deep Throat» nicht nur als Historikerin, sondern auch als Feministin interessant.
Die Zürcher Geschichtsprofessorin Monika Dommann findet den Pornofilm «Deep Throat» nicht nur als Historikerin, sondern auch als Feministin interessant.
Foto: PD

Der Film hat Wellen geschlagen wie kaum ein anderer. Als der Low-Budget-Pornofilm «Deep Throat» 1972 in die amerikanischen Kinos kam, strömten die einen in die Säle, die anderen gingen auf die Barrikaden. «Befreiung der Sexualität» hiess es auf der einen, «Verrohung der Sitten» auf der anderen Seite.

So oder so. «Deep Throat» spielte 600 Millionen Dollar ein – bei Produktionskosten von gerade mal 22’500 Dollar – und ist damit der profitabelste Kinofilm aller Zeiten. Die Handlung ist rasch nacherzählt: Eine Frau mit Orgasmusschwierigkeiten muss entdecken, dass bei ihr die Klitoris im Hals gewachsen ist.

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