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Skifahren im Corona-WinterBergbahnen wehren sich gegen Kapazitätsbeschränkungen

Menschenansammlungen an den Bergbahnen sorgen international für Schlagzeilen. Trotzdem will der Verband Seilbahnen Schweiz von einer Passagierlimite nichts wissen.

Lange Warteschlangen für die Fahrt nach unten: Passagiere müssen sich vor dem Einlass in den Zug, am Mittwoch, 18. November 2020, auf dem Jungfraujoch gedulden.
Lange Warteschlangen für die Fahrt nach unten: Passagiere müssen sich vor dem Einlass in den Zug, am Mittwoch, 18. November 2020, auf dem Jungfraujoch gedulden.
Foto: Peter Schneider (Keystone)

Ein mulmiges Gefühl beschleicht die Wanderin, als sie an jenem Novembersamstag den Gipfel des Pilatus erreicht. Es ist, als wäre Corona inexistent: In der Bergstation warten dicht an dicht über hundert Ausflügler auf die Talfahrt. Die Warteschlange quert den gesamten Innenraum, führt die Treppe hinab zu den Toiletten, macht dort einen U-Turn, um wieder die Stufen hochzuführen. Die Anstehenden nippen an einem Kaffee, gönnen sich ein Bier – nicht alle tragen Masken.

An diesem Abend sollte die Gondel mit den letzten Gästen weit nach Betriebsschluss die Bergstation verlassen. Doch ungeachtet der Wartezeit von rund einer Stunde sorgt kein Mitarbeiter für gebührende Abstände oder für die Einhaltung der Maskenpflicht.

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