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Teure Trennung in ItalienBerlusconi zahlt Ex-Lebensgefährtin 20 Millionen Euro

Der ehemalige italienische Ministerpräsident muss tief in die Tasche greifen. Seine ehemalige Freundin darf auch weiterhin in einer Luxusvilla bei Mailand wohnen.

Eiin Bild aus glücklicheren Tagen: Silvio Berlusconi und seine Lebensgefährtiin Francesca Pascale zeigen sich in der Öffentlichkeit.
Eiin Bild aus glücklicheren Tagen: Silvio Berlusconi und seine Lebensgefährtiin Francesca Pascale zeigen sich in der Öffentlichkeit.
Foto: Ettore Ferrari (Keystone/Archiv)

Silvio Berlusconi, der sich im März nach zehn Jahren Beziehung von seiner Lebensgefährtin Francesca Pascale getrennt hat, lässt sich die Trennung 20 Millionen Euro kosten. Dazu unterzeichnete der viermalige Premier mit der 35-jährigen Neapolitanerin eine Einigung auf einen Jahresunterhalt von einer Million Euro, wie das Klatschmagazin «Oggi» berichtete.

Laut dem Magazin sieht die Einigung auch vor, dass Pascale weiterhin in dem Luxusanwesen Villa Maria mit 40'000 Quadratmetern Park in Casatenovo bei Mailand leben darf, die von Berlusconi für die Partnerin eingerichtet wurde. Mitarbeiter Berlusconis dementierten den Bericht über das Abkommen zwischen dem Medienunternehmer und seiner Ex-Lebensgefährtin nicht.

Eine jüngere Partnerin an seiner Seite

Neue Partnerin des 83-jährigen Berlusconi ist die 30-jährige Forza-Italia-Abgeordnete Marta Fascina, mit der der TV-Unternehmer öfters fotografiert wurde. Berlusconi hatte sich 2009 von seiner zweiten Ehefrau Veronica Lario getrennt. Erst vor wenigen Monaten endete ein langjähriger Rechtsstreit mit Lario über millionenschwere Alimente. Italiens Ex-Premier ist Präsident der rechtskonservativen Partei Forza Italia.

SDA

5 Kommentare
    Fabio Rossi

    Womöglich hat die neue 30-jährige Freundin einen Grossvater der jünger als Berlusconi ist. Das muss wahre Liebe sein! Bei all den Prozessen, wo sogar eine Zeugin kurz vor ihrer Aussage rein zufällig sterben musste, fragt man sich was so ein Mensch überhaupt noch in Freiheit zu suchen hat. Wahrlich ein Politiker auf den Italien stolz sein kann (Ironie off).