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«Ich hasste die Berner Mundart»

Die jurassische Regierungsrätin und Erziehungsministerin Elisabeth Baume-Schneider (SP) kämpft mit Herzblut für den neuen welschen Kanton im Jura. Ihr 92-jähriger Vater, einst Antiseparatist, nimmts gelassen.

Elisabeth Baume-Schneider und ihre 92-jähriger Vater Jean Schneider.
Elisabeth Baume-Schneider und ihre 92-jähriger Vater Jean Schneider.
Tobias Anliker
Seit ihrer Wahl in die jurassische Regierung 2003 treibt die 49-jährige Sozialdemokratin Elisabeth Baume-Schneider das Jura-Dossier voran.
Seit ihrer Wahl in die jurassische Regierung 2003 treibt die 49-jährige Sozialdemokratin Elisabeth Baume-Schneider das Jura-Dossier voran.
Tobias Anliker
Vater Jean Schneider, der ehemalige Antiseparatist, geniert sich nicht über das Weibeln der Tochter Elisabeth Baume-Schneider für einen grossen Kanton Jura.
Vater Jean Schneider, der ehemalige Antiseparatist, geniert sich nicht über das Weibeln der Tochter Elisabeth Baume-Schneider für einen grossen Kanton Jura.
Tobias Anliker
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Es ist nicht zuletzt der Hartnäckigkeit der Erziehungsdirektorin Elisabeth Baume-Schneider zuzuschreiben, dass die Bevölkerung im Kanton Jura und im Berner Jura am 24. November in getrennten Abstimmungen über die Wünschbarkeit eines neuen gemeinsam Kanton befinden wird. Seit ihrer Wahl in die jurassische Regierung 2003 treibt die 49-jährige Sozialdemokratin das Jura-Dossier voran. Bei den Wahlen 2010 wurde die volksverbundene Ministerin mit dem besten Ergebnis im Amt bestätigt. Die Bauerntochter, die nach dem Studium in der Sozialarbeit tätig war, wuchs in einer berntreuen Familie auf. Ihr Vater, Jean Schneider, war Antiseparatist und bewirtschaftete bis 1991 im jurassischen Les Bois einen Milchwirtschaftsbetrieb.

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