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Faktencheck zu umstrittener StudieBeträgt die Corona-Sterblichkeit tatsächlich nur 0,27 Prozent?

Ein renommierter Forscher kommt zum Schluss, dass weltweit viel weniger Infizierte an Covid-19 sterben als angenommen. Wir überprüfen das.

Zu Beginn der Pandemie gab es besonders viele Todesfälle: Ein Patient auf der Intensivstation des Universitätsspitals CHUV in Lausanne.
Zu Beginn der Pandemie gab es besonders viele Todesfälle: Ein Patient auf der Intensivstation des Universitätsspitals CHUV in Lausanne.
Foto: Laurent Gillieron

Wie viele Menschen sterben wirklich an einer Corona-Infektion? Diese Frage versuchen Wissenschaftler seit dem Ausbruch der Pandemie zu beantworten. Jetzt sorgt eine neue Metastudie der Stanford University für Wirbel, welche die WHO kürzlich in ihrem Bulletin veröffentlicht hat. Sie kommt zum Schluss, dass die sogenannte Infection Fatality Rate (IFR) viel tiefer sei als bisher angenommen.

Demnach beträgt die IFR über alle Altersklassen 0,27 Prozent, bei den unter 70-Jährigen sogar nur 0,05 Prozent. Die WHO selbst geht von einer Sterblichkeit von 0,6 Prozent aus, andere Untersuchungen kommen auf noch höhere Werte. Was stimmt nun?

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