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Interview mit ABB-Chef «Ich glaube nicht, dass die Zahl unserer Mitarbeitenden in der Schweiz noch wesentlich weiter sinken wird»

Mitten in der Pandemie übernahm Björn Rosengren die Führung des Industrieriesen ABB. Er griff radikal durch und baute 40’000 Stellen ab. Doch jetzt sei das Sparprogramm abgeschlossen, sagt er.

«Joe Biden ändert die Dinge genau in die Richtung, die wir als zukunftsweisend betrachten»: Björn Rosengren am Hauptsitz von ABB in Zürich-Oerlikon.
«Joe Biden ändert die Dinge genau in die Richtung, die wir als zukunftsweisend betrachten»: Björn Rosengren am Hauptsitz von ABB in Zürich-Oerlikon.
Foto: Sebastian Magnani

Herr Rosengren, wir behaupten: Sie haben gejubelt, als Joe Bidens Sieg als US-Präsident bekannt wurde.

Joe Biden ist daran, eine Vielzahl von Dingen zu ändern – und zwar genau in die Richtung, die wir als zukunftsweisend betrachten. Ein wichtiger Punkt ist, dass die USA wieder dem Weltklimaabkommen beitreten. Das entspricht unserem Ziel, zum Klimaschutz beizutragen. Wir sind auch froh, wenn der Freihandel gestärkt wird und wenn nationalistische Tendenzen eingedämmt werden.

Biden hat Milliardeninvestitionen in moderne Infrastruktur wie saubere Energie angekündigt. Wie stark wird ABB davon profitieren?

Das sind gute Nachrichten für ABB. Das Potenzial ist riesig. Ob Biden seine Versprechen wahr macht, muss er aber erst noch beweisen. Jeder neue Präsident hat in den letzten dreissig Jahren, die ich überblicken kann, neue Infrastrukturpläne angekündigt. Aber umgesetzt worden ist wenig. Die Infrastruktur in den USA ist immer noch völlig veraltet.

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