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Jonas Hiller im Interview«Bin ich froh, musste ich nicht noch eine Saison spielen!»

Der langjährige NHL-Goalie bedauert seine Ex-Kollegen und verschafft ihnen als Präsident der Spielergewerkschaft Gehör. Jonas Hiller über sein neues Leben.

Homeoffice statt im Brennpunkt auf dem Eis: Jonas Hiller zu Hause in Hinterkappelen.
Homeoffice statt im Brennpunkt auf dem Eis: Jonas Hiller zu Hause in Hinterkappelen.
Foto: Esther Michel

Sie sagten, bevor die Saison 2019/20 wegen Corona abgebrochen wurde: «Meine schlimmste Vorstellung: Du wirst Meister, stemmst den Pokal, und niemand ist da und jubelt.» Das dürfte in diesem Jahr passieren. Bedauern Sie Ihre ehemaligen Berufskollegen?

Ich dachte in diesem Winter ein paarmal: Bin ich froh, musste ich nicht noch eine Saison ohne Zuschauer spielen! Schon die zwei Geisterspiele, die wir Ende letzter Saison hatten, waren eine komische Erfahrung. Natürlich, der Mensch gewöhnt sich an vieles. Ohne Zuschauer zu spielen, ist wohl ähnlich wie Einkaufen mit Maske. Die Spieler sind froh, können sie überhaupt spielen. Viele andere Anlässe finden gar nicht statt. Doch es wird sicher nicht das gleiche Erlebnis sein, in einem leeren Stadion Meister zu werden statt vor vollen Rängen.

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