Zum Hauptinhalt springen

Heisser Sommer in der SchweizBis zu 38 Grad: Bund gibt Hitzewarnung aus

Gewisse Regionen im Land müssen mit überaus hohen Temperaturen rechnen. Körperliche Anstrengungen im Freien sollen in diesen Tagen vermieden werden.

Viel trinken ist angesagt: Der Bund warnt die Schweizer Bevölkerung.
Viel trinken ist angesagt: Der Bund warnt die Schweizer Bevölkerung.
Foto: Andrée-Noelle Pot (Keystone/Symbolbild)

Der Bund warnt vor einer Hitzewelle in der Schweiz mit Höchsttemperaturen bis zu 38 Grad. Betroffen sind bis Samstagabend die Alpensüdseite, das zentrale Wallis und die Region Genf. Für gewisse Menschen könne die Hitze ein Gesundheitsrisiko darstellen, wird gewarnt.

Für die Deutschschweiz wird keine Hitzewarnung ausgegeben, weil am Donnerstag die Luft zu trocken ist, wie Meteoschweiz am Mittwoch mitteilte. Abgeraten wird allerdings vor körperlicher Anstrengung im Freien und dringend aufgefordert wird zur Aufnahme von genügend Flüssigkeit.

Spezielle Aufmerksamkeit schenken

Weil Ferienzeit sei, halten sich viele Menschen in den beliebten Regionen Tessin, Wallis oder am Genfersee auf, schreibt Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, auf seiner Website. Gerade am Nationalfeiertag am Samstag würden sich etliche Personen in der ganzen Schweiz im Freien aufhalten.

Hohe Temperaturen könnten Auswirkungen auf die Gesundheit haben, und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, warnt Meteoschweiz weiter. Zur Risikogruppe zählen demnach vor allem ältere Menschen, (chronisch) kranke Personen, Schwangere sowie Kleinkinder. Sie bräuchten spezielle Aufmerksamkeit und, falls erforderlich, auch Betreuung.

Lesen Sie auch: So steht es mit zunehmender Hitze um den Schweizer Wald.

SDA

22 Kommentare
    H. Thaler

    Am meisten Hitzetage gab es in Basel nicht in den letzten Jahren, sondern 1947. Auf Rang 2 folgt 2003 (auch schon 17 Jahre her) und auf dem dritten ein Jahr um 1910! Für Zürich gilt Aehnliches.