Warum Sie trotz Hitze lüften sollten

Viele Ratschläge für das Verhalten bei Hitze seien falsch, sagt Jörg Kachelmann – und erklärt, was besonders ältere Menschen beachten müssen.

Lüften nicht vergessen: Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann gefährlicher sein als die Hitze. <nobr>Foto: Getty Images</nobr>

Lüften nicht vergessen: Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann gefährlicher sein als die Hitze. Foto: Getty Images

Wenn es heiss wird, sterben Menschen, vor allem alte Menschen. Es gibt unterschiedliche Zahlen, weil sich schwer sagen lässt, ob Menschen nur deshalb gestorben sind, weil es heiss wurde. Behördliche und universitäre Quellen sprechen von 70'000 Hitzetoten in Europa im heissen Jahr 2003 oder von 300 Hitzetoten mehr pro Tag an heissen Tagen in Deutschland, das wären für die Schweizer Bevölkerung übersetzt 30 Tote pro Tag auf die kleinere Bevölkerung heruntergerechnet.

Diese Zahlen überraschen nicht, da an solchen Tagen alles dafür getan wird, um den Tod alter Menschen wahrscheinlicher zu machen. Versuche in der Vergangenheit, die schon fast bösartige Desinformation zu durchbrechen, waren nicht erfolgreich.

Möglich wurde der bemerkenswerte Zustand, dass alten Menschen etwas komplett Falsches geraten wird, weil in den letzten Jahren und Jahrzehnten bewusst oder unbewusst der wissenschaftliche Konsens verschwunden ist, auf den sich früher zumindest der besser gebildete Teil der Bevölkerung einigen konnte. Dieser Konsens wurde durch eine systematische Entkernung der naturwissenschaftlichen Bildung einerseits und der Zulassung und Förderung von aberglaubenorientierten Parawissenschaften bewusst zerstört. Anstelle der Erkenntnisse der Wissenschaft regiert heute – quer durch alle Bevölkerungsschichten – das Primat des Ahnens und Fühlens.

Ärzte, die Homöopathie verschreiben, müssten die Zulassung verlieren.

Waren quacksalbernde Ärzte früher eine lokale Besonderheit des Appenzellerlandes, ist heute das garantiert (abgesehen vom Placebo-Effekt, den man auch mit Gummibärli oder Heileheilesäge erzeugen kann) wirkungs- und wertlose Betrugsschema der Homöopathie in der Schweiz weitgehend anerkannt. Niemand aus der Politik ohne Hang zum Suizidalen wird heute aufstehen und eine Rede halten und die Wahrheit sagen: dass Homöopathie reine Geldmacherei ist, dass Zuckerkügeli nie und nimmer heilen und dass dies gewerblicher Betrug ist, der unter Strafe gestellt werden sollte. Ärzte, die Homöopathie verschreiben, müssten eigentlich die Zulassung verlieren.

Öffnet man wie bei der Homöopathie der Irrationalität und dem Hokuspokus ein so grosses Einfallstor, schafft man langfristig die Basis – wie man es schon in Deutschland im vollkommen polarisierten und abseitig emotionalisierten politischen Diskurs ahnen kann – dafür, dass ein Land unregierbar wird, weil es keine gemeinsame kulturelle und gesellschaftliche Basis gibt, auf die sich die Menschen einigen können.

Hokuspokus-Gläubige mit Schaum vor dem Mund

Salopp gesagt: Wenn jeder seinen persönlichen Urknall ausleben darf und ihm niemand sagt, dass er völlig spinnt und ihm auch nicht schon in der Schule mitgeteilt wird, was Wissenschaft und was Humbug ist, haben wir ein Problem. In der Schweiz gibt es einen eigenen Geschäftszweig, der die Frühverbireweichten mit ihrem Urknall bedient: Skrupellosigkeit, die einerseits den Hokuspokus-Gläubigen suggeriert, dass da «etwas dran sein muss» und andererseits betrügerisch anmutet, weil da eben aus wissenschaftlicher Sicht in Wahrheit nichts ist.

Wer Wasser «beleben» will ausser mit Blöterli, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Auch hier greifen die Behörden nicht ein – Betrug ist wie bei der Homöopathie legal geworden, sobald er mit der Gesundheit der Menschen zu tun hat.

Diese Formen des persönlichen Urknalls sind heute bei vielen Menschen Religionsersatz geworden, wie Sie unschwer an den Kommentaren unter diesen Aufsatz werden lesen können. Die Menschen haben keine Ahnung mehr über viele Themen, aber diese Ahnungslosigkeit wird mit Schaum vor dem Mund vertreten: nichts wissen, aber alles glauben und das mit grösster Überzeugung. Analog zur Homöopathie mit der Einbildung, dass sie etwas könnte, was in den Hashtag #weileshilft umgedichtet wird, möchten sich heutzutage ganz ohne wissenschaftliche Basis Menschen einbilden, dass

  • Durchzug krank macht
  • Durchzug etwas anderes sei als Wind
  • man sich «erkälten» könnte, nur weil es kalt, nass oder windig sei
  • man Wetterveränderungen spüre (ausser Föhn, siehe hier)
  • dass Ventilatoren krank machen
  • dass die Temperatur der entscheidende Parameter fürs Wohlbefinden sei

Abergläubige Behörden

Früher gab es mindestens je einen Dorfdeppen, der die anderen Einheimischen am Sonntag nach der Kirche in der Beiz mit seinem zusammenfantasierten Hafechäs genervt hat. Heute gibt es das Internet, das den Dorfdeppen das Gefühl gibt, nicht alleine zu sein. Ich habe vor einem Jahr in meinem Durchzugsaufsatz noch gemutmasst, dass die Schweizer nicht wie die Schwaben seien und diesen Unsinn nicht glauben würden. Ich wurde eines Besseren belehrt.

So riet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) diese Woche über Twitter:

Und der Kanton Basel-Stadt glänzt schon fast mit einer perfekten Anleitung für grosse Einsparungen bei der AHV mit diesem Text:

Quelle: bs.ch

An beiden Ratschlägen sieht man schön, wenn religiös anmutender Aberglaube, das völlige Fehlen einer amtseigenen Qualitätskontrolle und der schon fast bösartige Unwille, selber einmal auszuprobieren, was man da propagiert. Die Welt des Hokuspokus hat heute schon so weit unsere Gesellschaft durchdrungen, dass ihre leitenden Angestellten und Medien sich nicht mal mehr an das erinnern möchten, was man in jedem Film, der in heissen Ländern spielt, gesehen hat: Es wird immer gefächelt, Deckenpropeller drehen sich, verzweifelt wird Wind erzeugt, damit mans aushält – aus gutem Grund.

Das schärfste Schwert beim Hitzetod ist nicht die Temperatur.

Unsere Behörden und Medien raten zum Gegenteil. Nach einer feuchtwarmen Nacht sollen die Fenster geschlossen werden in der Annahme, dass man dann die Hitze «aussperrt». Dieser Tipp ist annehmbar für Wohnungen, in denen tagsüber niemand ist. Für Menschen in den Wohnungen, gerade für alte Menschen, die oft in kleineren Kubaturen leben, sind diese Hinweise Grundlage für unermessliches, tägliches Leid und den Tod.

Das schärfste Schwert beim Hitzetod ist nicht die Temperatur, sondern sind Luftfeuchtigkeit, Sauerstoffarmut und die absolute Windstille in den behördlich vorgeschriebenen Sargvorhöfen der Hölle. Früher wussten Menschen noch, wie angenehm Wüstenhitze bei 40 Grad sein kann, wenn sie trocken ist, im Gegensatz zu schwülen 28 Grad im Regenwald. Heute schauen fast alle Menschen nur noch obsessiv auf die Temperatur und fordern Menschen auch noch bei geschlossenen Fenstern auf, nasse Tücher aufzuhängen.

Damit es Menschen gut geht, soll zwar schon die Temperatur möglichst gering sein, aber eine grosse relative Luftfeuchtigkeit und völlige Windstille sowie extrem hohe CO2-Werte in einem Raum belasten den Organismus ungleich mehr (viele Ärzte scheinen das irgendwie vergessen zu haben und schauen nur noch auf die Temperatur, aber wenn man Globuli verschreibt, ist natürlich alles möglich). Ein einfaches rechnerisches Experiment zeigt, welche Katastrophe in einem Wöhnigli passiert, nimmt man die schrecklichen «Tipps» von BAG, Kantonen und fast allen Medien ernst. Die Annahmen dazu:

  • kein Luftaustausch mit der Umgebung (Fenster zu, alles wirklich dicht)
  • keine Strahlung (weder über Fenster noch indirekt über die von aussen erwärmten Wände)

Gegeben sind:

  • Raum mit 4x4x3 m, Volumen=48 f
  • Starttemperatur 23 Grad
  • Startfeuchte 55 Prozent
  • 2 Personen
  • ruhiges Sitzen
  • die Heizrate sowie die Feuchtefreisetzung durch den Menschen. Die Heizrate besitzt eine Temperaturabhängigkeit. Sie nimmt mit zunehmender Temperatur ab, das Schwitzen nimmt dagegen deutlich zu.
  • zusätzlich berücksichtigt ist der Effekt einer sich von innen erwärmenden Wand (plus Decke und Boden).

Die weiteren Annahmen dafür sind dann:

  • Betonwand mit 10 cm Dicke
  • Wärmekapazität Beton 880 J/kg/K
  • bei 23 Grad und 8 m^3 Wandvolumen Wärmeinhalt = 4170 MJ. Zum Vergleich: Die Raumluft hat bei 23 Grad und 48 m^3 nur 17 MJ
  • Wärmeübergangskoeffizient bei Kontakt = 0.2 W/m2/K

Das heisst, dass das, was Sie gleich sehen werden, etwas weniger schlimm wäre, wenn die Wohnung nicht gut isoliert ist und Fenster und Türen undicht sind. Es heisst aber auch, dass alles noch viel schlimmer wäre, wenn von aussen noch Sonne in die Wohnung fällt.

Das ist die berechnete Temperaturentwicklung in der Wohnung und wahrscheinlich der Grund, warum die Behörden den furchtbaren Rat geben, alles zuzumachen:

Wir sehen, dass sich nach kurzer Zeit ein Temperaturgleichgewicht einstellt zwischen Raumabwärme und Wandaufnahme der Wärme, nach spätestens 4 Stunden steigt die Temperatur im Raum bei gegebener Heizrate (2 Personen) nur noch um ca. 0.02–0.03 Grad pro Stunde an. Das erklärt sich damit, dass zwar weiter Wärme produziert wird, aber aufgrund der sich erhöhenden T-Differenz Raum/Wand steigt auch der Wärmetransfer und somit verringert sich die effektive Heizung der Luft im Raum. Zur Entwicklung der Luftfeuchtigkeit. Hier sehen Sie, warum Grosi und Ätti leiden, Teil 1:

Die Luftfeuchtigkeit im Raum geht recht kontinuierlich hoch, da das Schwitzen mit zunehmender Temperatur deutlich ansteigt und somit die geringere Temperatur-Zunahme weit überkompensiert wird. Es wird durch die völlige Windstille eine kleine leidende Katastrophe erzeugt, weil das Schwitzen zu nichts mehr führt, zu keiner Kühlung. Auch ein Ventilator würde nicht mehr helfen, weil in der Luft kein Platz ist für die Feuchtigkeit. Hier führt der Rat zum vielen Trinken noch schneller zu Leid und Tod, weil noch mehr geschwitzt wird und der ohnehin geschwächte Körper diese extreme Stresssituation nur kurze Zeit aushalten wird. Diese Kurve steigt noch schneller, wenn der gemeingefährliche behördliche Rat zum Aufhängen von nassen Tüchern befolgt wird.

Niemand wird krank vom Ventilator

Damit Behörden und Medien unsere AHV-Bezüger mit noch grösserer Sicherheit über den Jordan bringen mit dem Rat zu den geschlossenen Fenstern, müssen wir die Entwicklung des CO2-Gehalts der Atemluft betrachten – wie gesagt, je undichter die Fenster, desto flacher wäre der Anstieg, aber immer eine Katastrophe:

Schon ab 1000 ppm (Anteile pro Million) treten bei empfindlichen Menschen ernsthafte gesundheitliche Beschwerden auf. Der Stress aller Faktoren wie Feuchtigkeit nahe der Sättigung, Temperaturen weit über 20 Grad und extreme CO2-Belastung sind für viele Menschen nicht überlebbar.

Sie werden nun als Reaktion auf diesen Text wilde Wut der Ertappten bemerken. Die Sekte der Fensterschliesser wird berichten, wie gut es ihr geht und Ärzte werden behaupten, dass irgendwelche Annahmen hier nicht stimmen und man das alles so nicht sagen könne. Das alles ist möglich geworden, weil es nicht mehr ums Wissen geht, nur noch ums «Gspüre».

Niemand wird krank von Durchzug und Ventilatoren.

Falls Ihnen Ihre Grosseltern wichtig sind: Machen Sie auch tagsüber Durchzug, die Aussentemperaturen und ansteigenden Innentemperaturen sind wurscht, solange die Luftfeuchtigkeit so gering wie möglich bleibt, nur so werden Schweiss und Luftfeuchtigkeit abtransportiert und die Raumatmosphäre bleibt lebensfreundlich. Geben Sie auf alle Fälle jedem Bewohner einen Ventilator vor die Nase, der kann Tag und Nacht durchlaufen – und so helfen auch die nassen Tücher. Niemand wird krank davon. Es ist nur Wind, den Sie auch auf den Kanaren gerne mochten. Es ist eine Lüge, dass man davon einen steifen Hals bekommt, auch wenn Sie sicher ein paar dumme Ärzte finden, die diesen Unsinn glauben. Aber die verschreiben auch Globuli.

So können Menschen überleben, niemand wird krank von Durchzug und Ventilatoren. Treffen Sie Menschen in Pflege- und Altersheimen sowie in Spitälern, die tagsüber Fenster schliessen, nehmen Sie sich notfalls einen Anwalt. Es sind Menschen, die das Leben Ihrer Verwandten gefährden, weil sie dumm und/oder böse sind. Die Gesellschaft ist nicht mehr durchweg in der Lage, eine rational begründete Lebenssituation für alte Menschen bei heissen Wetterlagen herzustellen und durchzusetzen, wie es die völlig abseitigen Behörden- und Medientipps in diesen Tagen beweisen. Notfalls muss es das Strafrecht schaffen.

Weitere Beiträge: Hier geht es zum «Wettermacher»-Archiv


Das BAG nimmt Stellung

Als Reaktion auf den obigen Artikel hat uns das Bundesamt für Gesundheit (BAG) seine Erläuterungen zu den offiziellen Empfehlungen für heisse Tage zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Die Feuchtigkeit der Raumluft ist für den Wärmehaushalt wichtig. Je feuchter, desto schlechter, da so die Kühlung durch Schwitzen behindert wird
  • Bewegte Luft hilft, Wärme von der Hautoberfläche abzuführen. Sie nimmt damit ebenfalls eine wichtige Rolle ein (z.B. Luftzug durch Ventilator)
  • Wohnungsbewohnerinnen und -bewohner haben nur begrenzt Einfluss auf die Feuchtigkeit in den eigenen Räumen. Es gibt Feuchtepuffer wie mineralische Materialien, Holz oder Textilien, welche die Feuchtigkeit der Raumluft dämpfen. Zudem sind Wohnungen keine Einheiten von kleinen, luftdichten Kapseln. Zwischen Räumen findet ständig Luftaustausch statt, weshalb der CO2-Pegel bei geschlossenen Fenstern nur langsam ansteigt. Eine gewisse Verschlechterung der Raumluftqualität muss jedoch in Kauf genommen werden – zugunsten einer besseren thermischen Behaglichkeit.
  • Nachts oder am Morgen früh sollten alle Fenster geöffnet werden, um die Räume auszukühlen. Tagsüber die Hitze ausschliessen: also Fenster zu. Der Sinn dieser Empfehlung ist, dass die tagsüber aufgeheizte Masse des Gebäudes (Wände, Böden, Decken) mit Durchzug während der Nacht gekühlt wird. Die darin gespeicherte Wärme wird langsam abgeführt, und die Masse dient bis in den Abend hinein als Kühler.
  • Tagsüber sollte die Einstrahlung verhindert werden, denn sie bringt am meisten Wärmeenergie ins Haus. Bleiben die Fenster tagsüber über längere Zeit offen, wirkt man dem erwünschten Kühleffekt der nachts ausgekühlten Oberflächen entgegen. Wer tagsüber arbeiten geht, sollte alle Fenster geschlossen halten. Wer anwesend ist, kann zwischendurch lüften, insbesondere vormittags; vorzugsweise über Fenster, die auf der Schattenseite gelegen sind. Keinesfalls empfehlenswert ist offener Durchzug über den ganzen Tag (insbesondere nachmittags und frühabends).
  • In feucht-heissem Klima ist es nicht zu empfehlen, feuchte Tücher aufzuhängen. Die Idee dabei wäre, dass das verdunstende Wasser dem Tuch Wärme entzieht und das Tuch als kühlende Oberfläche dient. Dazu müsste die Luft aber möglichst trocken sein. Wenn an heissen Tagen die Luft schon sehr feucht ist, ist das Verdunsten nicht mehr effizient. Zusätzliche Feuchtigkeit in den Raum zu bringen, wäre kontraproduktiv.

Erstellt: 27.06.2019, 10:02 Uhr

Artikel zum Thema

Gewitter sorgen für unruhige Nacht

Orkanböen haben vor allem in der Zentralschweiz Bäume entwurzelt. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Mehr...

So trotzen Sie der grossen Hitze

Von Kopf bis Fuss Von Melone bis Siesta: Hausarzt Phillip Katumba sagt, wie Sie sich auch bei Rekordtemperaturen wohlfühlen können. Zum Blog

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Kommentare

Abo

Abo Digital Light - 18 CHF im Monat

Unbeschränkter Zugang auf alle Inhalte und Services (ohne ePaper). Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Unterirdisch: Ein Weihnachtsmann taucht anlässlich eines Werbeanlasses in einem Aquarium in Seoul. (4. Dezember 2019)
(Bild: Kim Hong-Ji ) Mehr...