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Nach kritischer BerichterstattungBLS durchsucht Server wegen Whistleblower

Nachdem interne Dokumente den Medien zugestellt worden sind, wird die Bahnbetreiberin BLS aktiv. Sie sucht nach der schuldigen Person – und stellt ein Ultimatum.

Ein Abgeltungsskandal, CEO-Rücktritt, Probleme bei der Lötschbergsanierung: Die BLS kommt nicht aus den Schlagzeilen. Für die Kunden gibt es einen Lichtblick: Bald fahren die neuen BLS-Züge durchs Land.
Ein Abgeltungsskandal, CEO-Rücktritt, Probleme bei der Lötschbergsanierung: Die BLS kommt nicht aus den Schlagzeilen. Für die Kunden gibt es einen Lichtblick: Bald fahren die neuen BLS-Züge durchs Land.
Foto: Keystone

Ein Whistleblower steckt Journalisten interne Dokumente zu, eine Firma gerät in negative Schlagzeilen. Genau dies ist der BLS, der zweitgrössten Bahnbetreiberin der Schweiz, passiert. Wie die Firma darauf reagierte, dürfte viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stutzig gemacht haben. Im Intranet wird darauf hingewiesen, dass im Nachgang zu einer Berichterstattung die Datenbewegungen auf den BLS-Servern analysiert worden seien. So habe die BLS «den Personenkreis eingrenzen» können, «von dem aus die Dokumente an die Medien gelangten».

Die angesprochenen Dokumente zeigen Probleme rund um die Sanierung des Lötschbergtunnels auf. Wie die «Berner Zeitung» und die «Rundschau» berichteten, läuft dabei einiges schief. Die Sanierung wird viel teurer. Und möglicherweise gar nicht fertiggestellt. Bereits einen Monat zuvor war die Sanierung negativ in den Schlagzeilen, nachdem Zehntausende Fische im Blausee verendet waren.

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