Zum Hauptinhalt springen

Gesundheitskosten wachsen immer schneller

Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) sagt für das kommende Jahr einen Anstieg der Ausgaben von 3,2 Prozent voraus.

Bis 2016 dürfte der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandprodukt auf 11,9 Prozent steigen: Eine Mitarbeiterin einer Apotheke bedient eine Kundin. (21. Mai 2012)
Bis 2016 dürfte der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandprodukt auf 11,9 Prozent steigen: Eine Mitarbeiterin einer Apotheke bedient eine Kundin. (21. Mai 2012)
Gaetan Bally, Keystone

Die Gesundheitsausgaben in der Schweiz wachsen auch in diesem und im nächsten Jahr schneller als die Gesamtwirtschaft. Für das laufende Jahr rechnet die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich mit einem Anstieg von 2,8 Prozent.

Für 2016 sagt die KOF in ihrer aktuellen Prognose ein Wachstum von 3,2 Prozent voraus. Im vergangenen Herbst war die Forschungsstelle noch von einer Zunahme von 3,7 Prozent ausgegangen. Dass nun eine tiefere Rate erwartet wird, liegt an «der mittlerweile erfolgten Eintrübung des konjunkturellen Umfelds in der Schweiz nach dem Frankenschock», wie die KOF mitteilte.

Höhere Arbeitslosigkeit

Infolgedessen sei 2015 und 2016 mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Dies dämpfe den Anstieg der Gesundheitsausgaben. Bis 2016 dürfte der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandprodukt auf 11,9 Prozent steigen. In den zehn Jahren vor 2012 war diese Gesundheitsausgabenquote von 10,1 auf 10,9 Prozent angewachsen, wie die KOF schreibt.

Die neuste Studie umfasst den Zeitraum von 2013 bis 2016. Die KOF gibt ihre Prognose halbjährlich heraus. Die Frühlingsprognose unterstützt jeweils die Firma Toppharm mit einem Forschungsbeitrag, die Herbstausgabe wird vom Internetvergleichsdienst Comparis.ch unterstützt.

SDA/dia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch