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Bombe tötet zehn Bauarbeiter

Augenschein am Tatort in der Nähe von Kandahar: Afghanische Soldaten untersuchen den Anschlag, bei dem zehn Bauarbeiter ums Leben gekommen sind.
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Durch eine Bombe sind im Süden Afghanistans heute mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Gruppe von Bauarbeitern war in der Provinz Kandahar, nahe der gleichnamigen Provinzhauptstadt, in einem Lastwagen unterwegs zu einer Baustelle, als der Sprengsatz am Strassenrand explodierte, wie ein Vertreter der örtlichen Gesundheitsbehörden sagte. 30 weitere Arbeiter wurden demnach verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kandahar ist eine Hochburg der radikalislamischen Taliban und regelmässig Schauplatz von Anschlägen. Mitte April waren der dortige Polizeichef sowie zwei seiner Leibwächter bei einem Selbstmordattentat der Taliban getötet worden. Wenig später gelang rund 500 Aufständischen aus einem Gefängnis in Kandahar durch einen langen Tunnel die Flucht. Anfang Mai wurde Kandahar von einer Angriffswelle von schwer bewaffneten Taliban erschüttert. Mit Selbstmordkommandos, Bomben und Granaten griffen die Aufständischen zahlreiche Regierungsgebäude an.

Leibwächter stoppten den Attentäter

In der Provinz Kabul entging ein stellvertretender Geheimdienstchef einem weiteren Anschlag, zu dem sich die Taliban bekannten. Seine Leibwächter konnten einen Selbstmordattentäter stoppen, der einen mit Sprengstoff beladenen Wagen fuhr. Der Fahrer des Wagens wurde verwundet und festgenommen.

Die Aufständischen in Afghanistan haben kürzlich mit ihrer Frühjahrsoffensive begonnen.

dapd/ AFP/pbe