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Sport kompaktBittere Nachricht für Aline Danioth, sie fällt 11 Monate aus

Acht neue positive Corona-Tests in Premier League +++ Drei Wochen Pause für Alaphilippe ++ Corona-Alarm bei den GCK Lions +++ Schärer pfeift Barcelona in Champions League +++

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Fussball: Acht neue positive Corona-Tests in Premier League

Die jüngsten Corona-Tests in der englischen Premier League unter Fussballprofis und den Betreuerstäben haben acht positive Ergebnisse erbracht. Nach Angaben der Liga vom Montag wurden in der vergangenen Woche 1575 Tests vorgenommen. Namen der positiv Getesteten, die sich nun für zehn Tage in Quarantäne begeben müssen, oder der betroffenen Clubs veröffentlichte die Liga nicht. (dpa)

Fussball: Quarantäne bis Sonntag - FCB beantragt Verschiebung des Lausanne-Spiels

Bis Sonntag müssen die meisten Spieler des FC Basel in Quarantäne bleiben. Dies hat der kantonsärztliche Dienst Basel-Stadt entschieden. Ausgenommen ist der Trainerstab, also Ciriaco Sforza, Daniel Hasler sowie Patrick Rahmen, die über eine eigene Kabine im Stadion verfügen. Auch die Goalies Heinz Lindner, Jozef Pukaj und Felix Gebhardt sowie die zu einem früheren Zeitpunkt infizierten Spieler Arthur Cabral, Raoul Petretta und Eray Cömert sind von der Quarantäne ausgenommen. Die Basler reagieren auf diesen Entscheid. Und zwar mit der Beantragung der Verlegung des Heimspiels gegen Lausanne, das am Sonntag stattfinden würde. (nih)

Rad: Drei Wochen Pause für Alaphilippe

Strassenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe ist nach seinem Sturz bei der 104. Flandern-Rundfahrt am Montag an der rechten Hand operiert worden. Wie Alaphilippes belgisches Team Deceuninck-QuickStep mitteilte, verlief der Eingriff bei dem 28 Jahre alten Franzosen ohne Komplikationen. Alaphilippe müsse nun drei Wochen lang einen Gips tragen, könne dann wieder das Training aufnehmen und mit der Physiotherapie beginnen.

«Der Sturz war ein beängstigender Moment, und als ich mich am Boden wiederfand, dachte ich an das Schlimmste. Glücklicherweise ist es nicht so schlimm», sagte Alaphilippe. Der kletterstarke Klassikerspezialist war am Sonntag bei der Flandern-Rundfahrt 35 Kilometer vor dem Ziel aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus nach einer Unachtsamkeit auf ein Motorrad aufgefahren und brach sich bei dem Sturz zwei Mittelhandknochen.

Den Sieg bei dem belgischen Radsport-Monument sicherte sich der Niederländer Mathieu van der Poel vor dem Belgier Wout van Aert. (dpa)

Der Sturz passierte bei der 104. Flandern-Rundfahrt. (Video: SRF)

Ski: Aline Danioth fällt 11 Monate aus

Das ist bitter. Aline Danioth wird lange ausfallen. Sehr lange. Dies gab Swiss-Ski am Montag bekannt. Gemäss Mitteilung wird die 22-Jährige mit ihren Rissen des vorderen Kreuzbandes und der Innen- wie Aussenmenisken im rechten Knie rund 11 Monate auf das Skifahren verzichten müssen.

Der Verband schreibt: «Da die Nationalmannschafts-Athletin bereits vor 9 Monaten am selben Knie eine Kreuzbandriss-Operation machen lassen musste, hat sie sich zusammen mit dem Swiss-Ski-Ärzteteam für eine zweistufige Operation entschieden.» Vergangene Woche fand die erste statt und die Meniskusrisse wurden unter anderem operiert. Die nächste erfolge dann in vier Monaten, so Swiss-Ski-Chefarzt Walter O. Frey in der Mitteilung.

Zu hoffen ist, dass Danioth, die in den letzten 5 Jahren vier schwere Verletzungen erlitt, in 11 Monaten wieder gänzlich fit ist. Wünschenswert wäre es. Schliesslich befand sich die junge Schweizerin vor ihrem Trainingssturz nach einer Kreuzband-Verletzung auf dem Weg zurück in den Weltcup. (nih)

Danioth muss lange pausieren. (Foto: Keystone)

Eishockey: Wegen zwei Corona-Fällen muss das gesamte GCK-Lions-Team in Quarantäne

Bei den GCK Lions haben sich zwei Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Wie der Verband mitteilt, habe der Kantonsarzt Quarantäne für die ganze Mannschaft angeordnet. Die Folge: Sämtliche Spiele der Lions der nächsten zehn Tage werden verschoben. Betroffen von den Verschiebungen sind das Heimspiel gegen Langenthal sowie die Auswärtspartien gegen Visp und die EVZ Academy. Wann die Spiele neu stattfinden, ist noch nicht bekannt. (nih)

Spielen werden die GCK Lions erstmals nicht mehr. (Foto: Freshfocus)

Fussball: Französische Liga gedenkt ermordetem Lehrer Samuel Paty

Nach der brutalen Ermordung des Lehrers Samuel Paty wollen die französische Ligue 1 und die Ligue 2 vor Beginn der Fussball-Spiele am kommenden Wochenende eine Schweigeminute zu seinen Ehren einlegen. Das teilte der Ligaverband LFP am Montag nach einer Generalversammlung mit.

Das Porträt des Lehrers für Geschichte und Geografie soll zu gleicher Zeit auf riesigen Bildschirmen in allen Stadien der obersten beiden Ligen gezeigt werden. Zudem werden während der Begegnungen alle Spieler, Trainer und Schiedsrichter eine schwarze Armbinde tragen, um dem Ermordeten Tribut zu zollen.

Der 47-jährige Paty war am Freitagnachmittag in einem Pariser Vorort nahe seiner Schule von einem Attentäter mit einem Messer attackiert worden. Kurz darauf wurde seine Leiche entdeckt. Der Lehrer wies Verletzungen am Oberkörper auf und wurde enthauptet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem islamistisch motivierten Terrorakt. Das Land wird seit Jahren von islamistischen Terroranschlägen erschüttert, dabei starben mehr als 250 Menschen. (dpa)

Fussball: Schärer für CL aufgeboten

Darauf musste die Schweiz neun Jahre warten. Schiedsrichter Sandro Schärer wurde von der Uefa für die Partie in der Champions League zwischen Barcelona und Ferencvaros am Dienstag aufgeboten. Er wird assistiert von Stéphane De Almeida und Bekim Zogaj, vierter Offizieller ist Fedayi San.

Der Schweizer Schiedsrichter-Chef Dani Wermelinger ist stolz, mit Schärer wieder einen Mann in der Champions League zu haben. «Mit der Einführung der Teilprofessionalisierung im Dezember 2017 haben wir angekündigt, dass wir mittelfristig wieder zurück in die Königsklasse wollen. Es ist das Resultat von sehr harter Arbeit rund um das Team von Sandro Schärer in den letzten Monaten. Er hat es mit seinen Leistungen in der Schweiz und im Ausland verdient, dieses Spiel leiten zu dürfen.» Schärer ist seit 2015 Fifa-Schiedsrichter.

Der letzte Schweizer, der ein Spiel in der Champions League pfiff, war Massimo Busacca. Der 51-jährige Tessiner leitete im März 2011 ebenfalls ein Heimspiel von Barcelona. Jenes gegen Arsenal. (heg)

Sandro Schärer ist in die Champions League berufen worden. (Foto: Urs Lindt/Freshfocus)

Unihockey: Absage des Frauen-Turniers im November

Die Euro Floorball Tour (EFT) im schwedischen Uppsala vom 13. bis 15. November findet wegen den hohen Corona-Fallzahlen nicht statt. «Die Sicherheit der Spielerinnen hat immer höchste Priorität», sagte Mikael Ahlerup, Generalsekretär des schwedischen Verbandes. Deshalb haben sich die Verbände der teilnehmenden Nationen Schweden, Schweiz, Finnland und Tschechien gemeinsam auf eine Absage geeinigt, heisst es in einem Communiqué von Swiss Unihockey. Auch die Trainingscamps der Schweizer Nationalteams vom 6. bis 8. November finden aufgrund der momentanen Situation nicht statt. Vor einer Woche wurde bereits die EFT der Männer abgesagt, die vergangenes Wochenende in St. Gallen stattgefunden hätte. (heg)

Fussball: Willie Britto fällt mehrere Wochen aus

Willie Britto hat sich am Dienstag im Testspiel gegen den FC Rapperswil-Jona nach 55 Minuten eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen. Der Aussenverteidiger des FC Zürich fällt für mehrere Wochen aus, wie der Verein mitteilt. Britto spielt seit Sommer 2019 bei den Zürchern und hat bisher 22 Spiele absolviert. In der laufenden Saison allerdings kam er kaum zum Zug: Der 23-Jährige stand einzig bei der Niederlage im Cup gegen Chiasso auf dem Platz. (saw)

Fussball: Deutschland will Frauen-WM 2027

Der Deutsche Fussball-Bund bewirbt sich mit Belgien und den Niederlanden um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Der DFB schliesse sich damit einer Initiative der Niederländer an, teilte der Verband am Montag mit. Sollte es mit der Bewerbung klappen, wäre Deutschland nach 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Frauen-WM. Wann über die Vergabe der Titelkämpfe entschieden wird, steht noch nicht fest.

Wie der DFB mitteilte, hätten die drei Verbände bereits in den vergangenen Wochen beim Weltverband Fifa und Europas Verband Uefa ihre Pläne vorgetragen. Jetzt sollen weitere Grundsätze für das Turnier entworfen werden, Ende des Jahres solle es eine Vereinbarung geben. Danach starten die Gespräche mit den nationalen Behörden sowie das Auswahlverfahren der Austragungsorte und Trainingsquartiere. (dpa)

2027 kann die Schweizer Frauen-Fussball-Nationalmannschaft bei einer Qualifikation vielleicht im Nachbarland spielen. (Foto: Claudio de Capitani/freshfocus)

American Football: Steelers und Titans bleiben ungeschlagen

Die Pittsburgh Steelers um Quarterback-Altstar Ben Roethlisberger haben ihr Heimspiel gegen die Cleveland Browns deutlich gewonnen und ihren Status als ungeschlagenes Team in der NFL verteidigt. Die Steelers bezwangen die Browns am Sonntag 38:7 und haben nun wie die Seattle Seahawks nach fünf Partien fünf Siege auf dem Konto. Browns-Quarterback Baker Mayfield erwischte einen schwachen Tag, leistete sich zwei Interceptions und wurde durch Case Keenum ersetzt. Roethlisberger warf selbst nur für einen Touchdown und 162 Yards, hatte aber keinen Ballverlust.

Die Tennessee Titans verteidigten ihre weisse Weste mit einem 42:36 in der Verlängerung gegen die Houston Texans. Erst sieben Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit war den Titans der letzte Touchdown gelungen, durch den Extrapunkt schafften sie den Ausgleich und erzwangen die zusätzliche Spielzeit. Sie kommen in der NFL auf vier Siege in vier Spielen.

Die Green Bay Packers waren vor dem Duell mit den Tampa Bay Buccaneers (22.25 Uhr MESZ) ebenfalls ungeschlagen, die Buffalo Bills versuchen ihren Status ohne Niederlage gegen den Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs am Montagabend (23.00 Uhr MESZ) zu verteidigen.

Dritte Niederlage für Patriots

Die New England Patriots konnten beim 12:18 gegen die Denver Broncos zwar wieder mit dem zuletzt mit dem Coronavirus infizierten Cam Newton als Quarterback antreten, kassierten aber dennoch die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel.

Die New York Giants und die Atlanta Falcons holten dagegen jeweils ihren ersten Saisonsieg. Die Giants bezwangen das Washington Football Team 20:19, die Falcons gewannen bei den Minnesota Vikings 40:23. Alle vier Teams kommen nun auf eine Bilanz von einem Sieg bei fünf Niederlagen. (dpa)

Fussball: Virgil van Dijk muss operiert werden

Der FC Liverpool muss voraussichtlich länger auf seinen niederländischen Abwehrstar Virgil van Dijk verzichten. Der Verteidiger der Reds wird nach der Verletzung, die er am Samstag im Derby beim FC Everton (2:2) erlitten hatte, am Knie operiert. Das gab der Verein am Sonntagabend bekannt.

Van Dijk hatte nach hartem Einsteigen von Everton-Torwart Jordan Pickford schon nach sechs Minuten unter Schmerzen den Platz verlassen müssen. Eine anschliessend Untersuchung im Krankenhaus ergab nun eine Bänderverletzung, die eine Operation erfordert. Einen Termin für seine Rückkehr gebe es nicht, teilte Liverpool mit.

Jürgen Klopp hatte nach der Partie moniert, dass der Videoschiedsrichter nach der Aktion von Pickford nicht eingegriffen hatte. «Ich bin der Meinung, das Foul hätte man sich anschauen müssen», sagte Klopp, «aber das ist nicht passiert.» (dpa)

Rad: Hart gewinnt 15. Giro-Etappe - Almeida verteidigt Rosa Trikot knapp

Der Portugiese Joao Almeida hat sein Rosa Trikot beim Giro d’Italia der Radprofis verteidigt, in den Dolomiten aber wichtige Sekunden gegen seinen Rivalen Wilco Kelderman verloren. Auf den 185 Kilometern von Base Aerea Rivolto nach Piancavallo wurde Almeida im Schlussanstieg von einem Trio um den Niederländer Kelderman abgehängt und belegte Tagesplatz vier. Im Gesamtklassement behält er aber 15 Sekunden Vorsprung auf seinen Widersacher. Die Etappe sicherte sich der Brite Tao Geoghegan Hart vom Ineos-Team, Kelderman wurde im Schlussspurt Zweiter.

Almeidas Führung könnte in den kommenden beiden Tagen zusätzlich an Bedeutung gewinnen. Sollten sich am Ruhetag weitere positive Corona-Tests ergeben, droht der Italien-Rundfahrt noch vor der Fortsetzung am Dienstag das vorzeitige Ende. Die Teams Jumbo-Visma und Mitchelton-Scott sind nach teaminternen Infektionen bereits nach dem ersten Ruhetag geschlossen ausgestiegen. (dpa)

Motorsport: Müller kommt in der DTM nicht an Rast vorbei

In der DTM steht René Rast dem Schweizer Nico Müller weiterhin vor der Sonne. Im belgischen Zolder war der Deutsche erneut schneller als Müller. Rast siegte an gleicher Stelle zum vierten Mal in Serie. Müller steigerte sich hingegen zum ersten Rennen vom Samstag, als er nur Sechster geworden war. Durch die beiden Siege in Zolder vergrösserte Rast den Vorsprung in der WM-Wertung auf Müller von 10 auf 19 Punkte. (hua)

Motorrad: Durchzogenes Rennen für Lüthi

Tom Lüthi verpasste beim GP von Aragonien einen Exploit und klassierte sich nur auf dem zwölften Rang. Das durchzogene Resultat kam nicht überraschend: Nachdem sich der Emmentaler vor Wochenfrist in Le Mans verbessert gezeigt hatte, fand er sich im Motorland Aragon nicht zurecht – im Qualifying hatte er sich mit Platz 13 und der fünften Startreihe begnügen müssen. In der WM-Wertung rutschte Lüthi auf den neunten Rang ab.

Im Rennen halfen Lüthi auch die Stürze an der Spitze nicht – mit den Italienern Luca Marini, Fabio Di Giannantonio und Marco Bezzecchi schieden gleich drei Sieganwärter nach eigenem Verschulden und spektakulären Stürzen aus. Profiteur davon war der Brite Sam Lowes, der wie zuvor in Frankreich triumphierte. Und Enea Bastianini, der Zweiter wurde, und neuer WM-Leader ist.

In der MotoGP-Klasse feierte Joan Mir den ersten Sieg in seinem zweiten Jahr in der höchsten Kategorie. Der Spanier schlug Landsmann Alex Marquez nach einem harten Zweikampf knapp und sorgte für den ersten Saisonsieg für das Suzuki-Werksteam. Der am Coronavirus erkrankte Superstar Valentino Rossi war der grosse Abwesende. In der Moto3-Klasse gewann der Spanier Jaume Masia.

Das nächste Rennen findet in einer Woche erneut in Aragonien statt. (wie)

Skispringen: Ernst beendet Karriere mit 21

Die Skispringerin Gianina Ernst hat mit gerade einmal 21 Jahren ihre Karriere beendet. Das teilte die Deutsch-Schweizerin, die für Deutschland startete, am Samstagmorgen auf Instagram mit. «Aufgrund meiner mittlerweile doch schon langen Verletzungsgeschichte ist es mir nicht mehr möglich, auf die Schanze zurückzukehren», schrieb Ernst, die im Dezember 2018 einen Kreuzbandriss erlitt und seither nicht mehr richtig in die Spur fand.

Sie wolle nun in Zürich Psychologie studieren. Ernst war bei der Olympia-Premiere der Skispringerinnen 2014 im russischen Sotschi als 15-Jährige am Start und belegte damals den 28. Rang. (dpa)

Baseball: Rays erreichen die World Series

Die Tampa Bay Rays haben zum zweiten Mal in ihrer Geschichte die World Series der MLB erreicht. Die Rays schlugen am Samstagabend die Houston Astros im siebten und entscheidenden Spiel des Finals der American League 4:2. Zuvor hatten die Astros, World-Series-Gewinner von 2017, einen 0:3-Rückstand in der Serie ausgeglichen.

Tampa Bay wird in der in Arlington, Texas, ausgetragenen World Series entweder auf die Los Angeles Dodgers oder Atlanta Braves treffen, die am Sonntagabend im Final der National League ebenfalls ein Spiel sieben austragen. Die Dodgers, bestes Team der wegen der Corona-Pandemie stark verkürzten regulären Saison, haben am Samstag die Serie mit einem 3:1-Sieg ausgeglichen.

Die Tampa Bay Rays, die 1998 unter dem Namen Devil Rays gegründet wurden, hatten 2008 erstmals die World Series erreicht, unterlagen dort aber den Philadelphia Phillies. (dpa)

Fussball: Corona-Fall beim FC Sion

Der FC Sion vermeldet einen Corona-Fall. So teilte der Club mit, dass ein Spieler, dessen Name der Club nicht bekannt gebe, am Freitag Corona-Symptome gezeigt habe und daraufhin positiv getestet worden sei. Er sowie vier weitere Spieler würden sich in Isolation befinden.

Es ist bereits der zweite Corona-Fall bei den Wallisern. So gab der FC Sion am Donnerstag bekannt, dass im Staff jemand positiv getestet worden sei. Auswirkungen auf das Spiel am Sonntag gegen Lausanne haben die positiven Tests aber nicht. Dieses findet statt. (nih)

Fussball: BVB-Coach Favre äussert sich zur Corona-Krise und warnt

Auch Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre hat vor den Auswirkungen der Coronakrise bei Länderspiel-Reisen gewarnt. «Ich denke, wir müssen sehr aufpassen. Es ist gefährlich. Es werden mehr Fälle kommen, es ist nicht gut zu reisen», sagte der 62 Jahre alte Schweizer nach dem 1:0-Sieg des BVB am Samstag in der Fussball-Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Dortmunds Gegner hat in Torjäger Andrej Kramaric und Kasim Adams zwei positiv getestete Nationalspieler, auch Pavel Kaderabek ist wegen eines Falls in der Familie in Quarantäne. Bei der Borussia ist der Schweizer Manuel Akanji betroffen. Favre meinte mit Blick auf die Liga, die auch bei den Zuschauern wieder immer grössere Einschränkungen hinnehmen muss: «Wir müssen weiter probieren zu spielen, so lange wie möglich.» (dpa)

Lucien Favre warnt vor den Auswirkungen der Coronakrise. (Foto: Imago)

Motorrad: Lüthi startet von Startplatz 13 aus

Tom Lüthi hat das Qualifying für den GP von Aragonien auf dem 13. Platz beendet. Der Emmentaler wird das Rennen am Sonntag von der fünften Startreihe in Angriff nehmen. Schnellster war der Brite Sam Lowes. In der Moto-GP-Kategorie liess der Franzose Fabio Quartararo alle hinter sich. (tmü)