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Feuer in FlüchtlingslagerBrandstifter von Moria zu zehn Jahren Haft verurteilt

Migranten fliehen im überfüllten Flüchtlingslager vor dem Feuer. (9. September 2020)

SDA

4 Kommentare
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    Iain Campbell

    Ein unfairer Prozess

    Im Artikel werden wichtige Angaben zum Gerichtsverfahren verschwiegen.

    Drei der vier angeklagten Afghanen hätten einem Jugendgericht zugeführt werden müssen.

    Der Kronzeuge, der schriftlich behauptete, die Täter wiedererkennen zu können, war weder bei diesem Gerichtsverfahren noch beim früheren Verfahren anwesend, weil unauffindbar. Trotzdem akzeptierte das Gericht die schriftliche Aussage und das Urteil basiert auf diesem Schreiben.

    Pikant: Die Angeklagten gehören der Minorität der verfolgten Hazara an, der Kronzeuge war ein Paschtune.

    15 von der Staatsanwaltschaft geladene Zeugen konnten die Angeklagten nicht als Täter identifizieren.

    Der Prozess fand unter Ausschluss von Öffentlichkeit, Presse und internationalen Beobachtern statt.

    Der griechische Minister für Migration und Asyl erklärte nur eine Woche nach dem Brand im September 2020, dass “das Lager von sechs afghanischen Flüchtlingen in Brand gesetzt wurde, die verhaftet wurden“. Dies verletzt das Recht auf einen fairen Prozess unter der Unschuldsvermutung.

    Auch die Ermittlungen wurden ungenügend und einseitig geführt.

    Wurden hier Geflüchtete von der EU willkürlich verurteilt? Braucht man Sündenböcke für eine rassistische Abschottungspolitik?