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Corona und SkiferienBrief eines Deutschen an die Schweiz (eine Art Drittweltland, neuerdings)


Die Schweiz erschien mir von Kindesbeinen an besser als Deutschland, vernünftiger. Doch dann kam die Pandemie…

«In der Schweiz wird alles perfekt kontrolliert.» Schön wärs! (Gondeln im Prättigau.)
«In der Schweiz wird alles perfekt kontrolliert.» Schön wärs! (Gondeln im Prättigau.)
Foto: Getty Images/Cultura RF

Meine Brüder, meine Mutter und ich wachten auf, als mein Vater im Morgengrauen im Auto zu singen begann: «In der Schwiiz, in der Schwiiz, in der Schweiz».

Ein Schlager von Vico Torriani, aber das wusste ich damals nicht, für uns zählte nur eins: Am Fenster zogen die ersten Alpengipfel vorbei. Wir waren im Land unsrer Kinderträume, dort, wo wir jetzt für zwei Wochen, die kompletten Ferien, nichts anderes machen würden, als Ski zu fahren.

Das sind warme Erinnerungen für mich. Klar, niemand kann zurück in die eigene schöne Kindheit reisen. Aber es ist nicht nur nostalgische Verklärung, die mich jetzt verstört auf die Schweiz blicken lässt.

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