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Änderung des Corona-NotrechtsBund schafft still und leise die Abstandsbussen ab

Tausende wurden in der Schweiz gebüsst, weil sie weniger als zwei Meter Distanz hielten zueinander. Damit ist Schluss – bereits seit dem vergangenen Wochenende. Breit kommuniziert hat der Bund das nicht.

Ein vorbildlicher Abstand von mindestens zwei Metern an der Langstrasse in Zürich: Empfohlen ist die Distanz von zwei Metern weiterhin, doch droht keine Busse mehr.
Ein vorbildlicher Abstand von mindestens zwei Metern an der Langstrasse in Zürich: Empfohlen ist die Distanz von zwei Metern weiterhin, doch droht keine Busse mehr.
Foto: Boris Müller

Es war einer der stärksten Eingriffe des Bundesrats in den Alltag vieler Einwohner des Landes: Er verordnete am 20. März 2020 einen Sicherheitsabstand von zwei Metern zwischen Personen in der Öffentlichkeit, Versammlungen von mehr als 5 Personen verbot er, bei Verstössen drohte er eine Busse von 100 Franken an. Die Beschlüsse sollten die Bevölkerung besser vor dem Coronavirus schützen. Zu Distanz hatte der Bundesrat schon vorher geraten, doch sei das «zu wenig konsequent befolgt worden», teilte er an jenem Freitag im März mit.

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