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RechtsschutzBund will Rechte von Sozialhilfeempfängern stärken

Der Staat soll Sozialhilfeabhängigen helfen, Entscheide von Sozialämtern anzufechten. Gemeindevertreter lehnen die Idee des Bundes ab.

In Rechtskonflikten rasch überfordert: Beratung im Sozialamt der Stadt Zürich.
In Rechtskonflikten rasch überfordert: Beratung im Sozialamt der Stadt Zürich.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

«In den ersten drei Monaten machten sie auf dem Sozialdienst mit mir, was sie wollten», sagt Pascal*. Er habe einen Anwalt angestellt, «dann wurde es schlagartig besser».

«Das war sehr hart», erzählt Sarah*. «Ich weinte am Telefon und wusste nicht mehr weiter. Dass man so eiskalt abgeschmettert wird, ist für mich unverständlich.» Sie sei auf die Gemeinde wütend gewesen. «Ich fühlte mich so machtlos, ich war denen völlig ausgesetzt. Das war furchtbar», erinnert sie sich.

Tagtäglich sind Gemeinden mit verzweifelten, wütenden Sozialhilfebezügern konfrontiert. Oft sind die Personen am Rand der Gesellschaft nicht fähig, sich gegen Entscheide von Sozialämtern zu wehren.

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