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Streit um den Zürcher HardturmBeschwerde bremst Stadion-Projekt weiter aus

Streit bis vor Bundesgericht: Das Stadion-Projekt «Ensemble» für den Zürcher Hardturm

«Ich halte daran fest, dass die Abstimmung an einem unüberwindbaren Demokratiedefizit gelitten hat und deshalb für ungültig erklärt werden muss.»

Peter Wolfgang von Matt, Beschwerdeführer

Spiele sollen in vier Jahren beginnen

SDA

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    Peter Wolfgang von Matt

    Der Kommandant der Stadtpolizei, Daniel Blumer, verfasste 2018 ein Gutachten über die Gefährdung von Menschen auf dem Hardturm-Areal bei Risikospielen und den Kollaps des Tram- und Autoverkehrs durch zeitweise Schliessung der Pfingstweidstrasse. Der Stadtrat wollte das Gutachten geheimhalten, aber es wurde den Medien am 02.11.2018 durchgestochen: "Neues Stadion: Gefahr für Anwohner und Matchbesucher" (Tages-Anzeiger), "Das neue Stadion hat ein Hooligen-Problem" (20minuten). Aufgrund meiner Stimmrechtsbeschwerde sah sich Stadtrat André Odermatt vor dem Bezirksrat veranlasst, einen zweites (unveröffentlichtes) Gutachten offenzulegen: Das "Sicherheitskonzept Aussenraum" der Immobilienfirma HRS Real Estate. Daraus geht hervor, dass bei Risikospielen - somit jedes zweite Wochenende während der Spielsaison - die Genossenschaftssiedlung der ABZ verbarrikadiert wird durch Schliessung sämtlicher Hauseingänge und Umzäunung des Hinterhofs. Die Gewerbetreibenden müssen ihre Betriebe jeweils schliessen und die Bestuhlung der Boulevardcafés wegsperren, weil diese als Wurfgeschosse missbraucht werden können. Die Freiräume der Siedlung werden als potenzielle Kampfzonen vorsorglich geräumt. Der Zu- und Wegstrom von verfeindeten Fangemeinden ist ungelöst. Der Stadtrat will die Gästefans auf der Aargauerstrasse in einem Warteraum zusammenpferchen und über eine Passerelle ins Stadion geleiten. Im Abstimmungsbüchlein wird all dies verschwiegen, dafür dem Stimmvolkt eine Parallelwelt vorgeführt.