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Corona-Nothilfe vom StaatTausende Firmen erhalten keinen Rappen

Viele vom Teil-Lockdown betroffene Restaurants, Geschäfte, Kultur- und Freizeitbetriebe müssen ohne Härtefallentschädigung durchkommen. Prominente Ökonomen fordern nun mehr Nothilfe.

Geschlossen wegen Corona: Läden in einer Einkaufsstrasse in Baden.
Geschlossen wegen Corona: Läden in einer Einkaufsstrasse in Baden.
Foto: Anna-Tia Buss

Rasche, grosszügige und unbürokratische Hilfe – das versprach der Bundesrat am Mittwoch jenen Firmen, die von der erneuten Zwangsschliessung betroffen sind. Die gelockerten Bedingungen, um Härtefallgelder zu erhalten, würden helfen, betroffene Firmen zu unterstützen. Prompt lobten Economiesuisse, Arbeitgeberverband und bürgerliche Parteien die Regierung.

Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Tausende Restaurants, Ladengeschäfte, Sport-, Kultur- und Freizeitbetriebe erhalten keinen Rappen – obwohl sie auf Anordnung der Regierung schliessen müssen. Denn die Covid-Verordnung schliesst Unternehmen, die nach dem 1. März 2020 neu gegründet worden sind, von der Härtefallregelung aus.

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