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Neues zum InnovationsparkBundesrat spricht Machtwort: Keine Privatjets in Dübendorf

Der Militärflugplatz in Dübendorf sollte für Privatjets umgebaut werden. Jetzt macht der Bundesrat eine Kehrtwende. Unternehmer fordern 10 Millionen Schadenersatz.

Wird es laut Bundesrat nicht geben: Der Flugplatz Dübendorf voller Privatjets – wie hier im Rahmen des World Economic Forum 2015.
Wird es laut Bundesrat nicht geben: Der Flugplatz Dübendorf voller Privatjets – wie hier im Rahmen des World Economic Forum 2015.
Foto: Reto Oeschger

Der Bundesrat ändert seine Meinung – schlechte Neuigkeiten für Champagnerlieferanten von Schweizer Privatjets. Denn die Landesregierung will doch keine Businessflüge in Dübendorf, auf dem ehemaligen Militärflugplatz. Dies gab er in einer Mitteilung vom Mittwochnachmittag bekannt. Grund dafür sei eine «stark veränderte Ausgangslage».

Konkret nennt der Bundesrat drei Probleme. Erstens hätten die anliegenden Gemeinden – Dübendorf, Wangen-Brüttisellen und Volketswil – «grosse Vorbehalte» gegen Geschäftsflüge geäussert.

Zweitens: Der Flugplatz ist Teil des geplanten Innovationsparks, einem riesigen Campus für Wissenschaftlerinnen und Techniker. Doch dieser wurde kürzlich gebremst: Im Juli dieses Jahres entschied das Zürcher Verwaltungsgericht, dass die Planung des Megaprojekts fehlgeleitet sei. Die Verantwortlichen müssen über die Bücher. Was die ganze Angelegenheit um Jahre verzögert.

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