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Corona-Massnahme im CheckBundesrats-Eingriff: Handydaten zeigen, obs funktioniert

Vor zwölf Tagen schickte der Bundesrat die Schweiz wieder ins Homeoffice. Wird die Empfehlung befolgt? Daten aus einem Handytracking geben nun erste Hinweise.

Pendlerströme wie eh und je, allerdings mit Maske: Bern am 19. Oktober 2020.
Pendlerströme wie eh und je, allerdings mit Maske: Bern am 19. Oktober 2020.
Foto: Peter Schneider (Keystone)

Angesichts der rasant steigenden Corona-Fallzahlen rief der Bundesrat vor eineinhalb Wochen zur Heimarbeit auf. Ob die Botschaft angekommen ist, zeigen neueste Daten zum Bewegungsverhalten der Bevölkerung, die das Unternehmen Intervista erhebt. Gestern Abend wurden diese Handytracking-Daten seit dem Sommer erstmals wieder publiziert.

Laut diesen Messungen legte eine erwerbstätige Person in den sieben Arbeitstagen seit der bundesrätlichen Heimarbeitsempfehlung im Durchschnitt eine Strecke von 20 Kilometern zurück. Zum Vergleich: Im Sommer, als die Pandemie weniger Sorgen bereitete, spulten die Arbeitenden unter der Woche 25 Kilometer ab. Das Minus zwischen dem Sommer und den letzten eineinhalb Wochen beträgt also 5 Kilometer.

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