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«Das ist sicher extrem hart für ihn»

«Tages-Anzeiger»-Reporter Iwan Städler machte als Erster die internen Befunde über Christoph Mörgelis Arbeit öffentlich. Er vermutet, dass Mörgeli ohnehin hätte gehen müssen, allerdings ohne diese Eskalation.

Er muss gehen: SVP-Nationalrat und Medizinhistoriker Christoph Mörgeli wird von der Universität Zürich per sofort freigestellt. (Foto: 4. April 2008)
Er muss gehen: SVP-Nationalrat und Medizinhistoriker Christoph Mörgeli wird von der Universität Zürich per sofort freigestellt. (Foto: 4. April 2008)
Sigi Tischler, Keystone

Herr Städler, Christoph Mörgeli muss seine Stelle aufgeben. Hätten Sie dieses Ergebnis erwartet, als Sie Ihre Recherchen begannen?

Ich hätte nicht gedacht, dass es derart eskalieren würde. Ich merkte zwar während meiner Recherchen, dass ich in ein Wespennest gestochen hatte. Aber ich konnte nicht ahnen, dass am Ende Mörgeli sofort freigestellt und Bildungsdirektorin Regine Aeppli zum Rücktritt aufgefordert würde. Schnell klar wurde dagegen, dass seitens seiner Vorgesetzten und Fachkollegen grosse Vorbehalte gegenüber Mörgeli bestehen.

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